Schlagwort-Archive: Rosinenbomber

Take off für die „Prinzessin“ über Lübeck

Das Dröhnen der Motoren des Rosinenbombers ist schon von weitem zu hören. Dreimal hebt die „Prinses Amalia“, der einstige Flieger des niederländischen Königshauses, ab Blankensee ab. Am Sonnabend war das Dröhnen der beiden Motoren des sogenannten Rosinenbombers schon von Weitem zu hören. Dreimal hob die „Prinses Amalia“, der einstige Regierungsflieger des niederländischen Königshauses, ab Blankensee ab. Etwa 50 Fluggäste nutzten die jeweils 30-minütigen Rundflüge für unvergessliche Erlebnisse und Fotos aus der Vogelperspektive. Dreimal hebt der Rosinenbomber ab Blankensee ab, um seine Runden über die Altstadt weiter in Richtung Timmendorfer Strand und am Strand entlang mit einer Rechtskurve über Travemünde zurück zu drehen. So können die Passagiere für kurze Zeit die Regatten der 130. Travemünder Woche aus der Vogelperspektive bewundern. Quelle: ‚LN-online.de‚.

Als Schokolade vom Himmel fiel

Am 12. Mai 2019 jährt sich das Ende der Berliner Luftbrücke zum 70. Mal. Ältere erinnern sich noch daran, als die „Rosinenbomber“ die besetzte Stadt versorgten. Im Zwei-Minuten-Takt landeten amerikanische und britische Maschinen auf den Berliner Flughäfen. Sie lieferten Trockenkartoffeln, Milchpulver, Mehl, Margarine – auch Kohle und Baumaterial – und versorgten so vom Juni 1948 bis zum Mai 1949 2,2 Millionen West-Berliner. Der bekannteste amerikanische Pilot war der sogenannte „Candy-Bomber“ Gail Halvorsen. Er ist heute 98 Jahre alt. Er erinnert sich: „Im Juli 1948 traf ich Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren. Sie kamen an den Stacheldrahtzaun des Flughafens Tempelhof, und ich habe mich mit ihnen unterhalten, ungefähr eine Stunde lang. Dabei haben sie sich nicht einmal beklagt, nicht genug zu essen zu haben. Sie sagten: ‚Eines Tages werden wir genug zu essen haben. Aber wenn wir unsere Freiheit verlieren, werden wir sie nie wieder erlangen. Diese Kinder veränderten mein Leben.“ Quelle: ‚Deutschlandfunkkultur‚.

„Rosinenbomber“ über Stendal

Wenn im Juni dieses Jahres 70 Jahre Berliner Luftbrücke gefeiert werden, dann sollen auch Stendal und sein Flugplatz zum Programm gehören. Faßberg wird einer der zentralen Orte sein, an denen mit Veranstaltungen an die Berliner Luftbrücke erinnert wird. Und es wird der Ort sein, von dem aus am 15. Juni viele historische Flugzeuge, die sogenannten Rosinenbomber, in Richtung Berlin starten. Auf ihrem Flug wollen sie Stendal passieren. Derzeit ist geplant, dass die Flug-Oldtimer in einer Formation über den Borsteler Flugplatz fliegen – im Tiefflug über die Landebahn und im Abstand von jeweils einer Minute. „Das gibt dann ein Bild, wie es damals bei der Luftbrücke war“, sagte Jörg Siebert, einer der Initiatoren und Vorstandsmitglieder des in Hamburg ansässigen „Fördervereins Luftbrücke Berlin 70“, der die Jubiläumsveranstaltungen organisiert. Mehr erfahren Sie im Originalbericht der ‚Volksstimme‘.