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Segelflugzeug aus Bäumen geborgen

Zwei Wochen hing ein Segelflieger in Baumkronen bei Porta Westfalica fest. Am Dienstag wurde das Flugzeug mit einem Autokran geborgen. Bei einer Notlandung bei Porta Westfalica hatte sich der Segelflieger eines Segelflugvereins im niedersächsischen Lüchow-Dannenberg vor über zwei Wochen in Baumkronen verfangen – 35 Meter über dem Boden. „Es hat alles reibungslos geklappt“, sagte der Sprecher des Luftsportvereins Kreis Lüchow-Dannenberg, Moritz Möller. Die Beschädigung des Flugzeugs halte sich in Grenzen. Er geht davon aus, dass es repariert werden kann. Die Schadenshöhe werde auf 20.000 Euro geschätzt. „Da lohnt sich eine Reparatur.“ Quelle: ‚WAZ‚.

Segelflieger in Baumkronen: Bergung verzögert sich

Das ursprünglich für Dienstag, 22. Oktober geplante Bergen eines Segelflugzeugs nahe Porta Westfalica verzögert sich. Zwei junge Menschen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg hatten in dem Flugzeug gesessen, als dieses sich vor mehr als einer Woche in den Baumwipfeln verhakte. Seitdem hängt es in rund 35 Metern Höhe in einem Wald an der Landesgrenze zu Niedersachsen. Auf dem Boden an der Unfallstelle könne derzeit keine provisorische Straße verlegt werden, sagte ein Sprecher des zuständigen Luftsportvereins. Es seien daher noch weitere Schritte notwendig, um den Kran auf die Fläche zu bringen. Nach einem Ortstermin wollen die Verantwortlichen entscheiden, wie und wann es genau weitergeht. Quelle: ‚NDR‚; Foto: ‚Welt‚.

Segelflieger stundenlang in Baumwipfeln gefangen

Ein Segelflugzeug ist am Samstag, 19. Oktober nahe des Fernsehturms in Porta Westfalica verunglückt und in zwei Baumkronen stecken geblieben. Zwei Personen wurden in einer mehr als vierstündigen Rettungsaktion befreit. Ab heute wird das Fluggerät geborgen, die Ursache wird noch ermittelt. Der 21-jährige Pilot und seine 17 Jahre alte Begleiterin aus Lüchow-Dannenberg (Niedersachsen) konnten bei der Bergungsaktion unverletzt aus dem Flieger befreit werden. »Ihr Gesundheitszustand ist okay. Es geht beiden gut«, teilte ein Sprecher des Luftsportvereins Lüchow-Dannenberg am Sonntag mit. Beide wurden vorsorglich im Mindener Johannes Wesling Klinikum behandelt – auch um ein Hängetrauma als Folge auszuschließen. Stundenlang hatten beide Personen, seitlich mit dem Kopf zur Erde geneigt, im mit der Front zum Boden gerichteten Flieger über dem Abgrund ausharren müssen. Gegen 14.30 Uhr hatte ein Spaziergänger, der das Flugzeug in den Baumkronen entdeckt hatte, die Feuerwehr über den Unfall informiert. Erst am Abend gegen 19 Uhr konnten Piloten der Bundeswehr mit der Seilwinde eines Hubschraubers die beiden Insassen des Segelflugzeugs bergen und sicher zu Boden bringen. Ein Lastenhelikopter der Bundeswehr sorgte schließlich für die Rettung: Die Besatzung Hubschraubers SAR 41 vom Fliegerhorst des Militärflugplatzes in Nörvenich, der aus dem Rheinland angefordert werden musste, konnte zunächst die 17-Jährige mit einem Höhenretter am Seil hängend ausfliegen. Danach wurde auch der 21-jährigen Pilot gerettet. Mehr Informationen im Originalbericht des ‚Westfalen-Blattes‘.

Twin Otter aus Eis gerettet

Eine Twin Otter musste nach einer missglückten Landung in der kanadischen Arktis im Eis ausharren. Nun wurde sie per Hubschrauber gerettet. Die de Havilland DHC-6 Twin Otter ist die kleine Alleskönnerin unter den Flugzeugen. Egal ob auf kurzen Schotterpisten, bei Ebbe auf Stränden oder mit Schwimmern auf dem Wasser: Der Schulterdecker kann nahezu überall starten und landen. Er hat sich in den letzten 50 Jahren den Ruf als robustes Arbeitstier erarbeitet. Genau deshalb ist die Twin Otter noch immer sehr gefragt, wenn es darum geht, abgelegenere Gegenden per Flugzeug zu erreichen. Doch ganz unverwüstlich ist der legendäre Flieger nicht, wie sich im vergangenen Monat zeigte. Ein Exemplar strandete in der kanadischen Arktis, weil das Fahrwerk bei einer missglückten Landung brach. Der beschädigte Turbopropflieger konnte jetzt auf dem Luftweg aus der Eiswüste gerettet werden – jedoch nicht aus eigener Kraft, sondern am Seil eines Transporthubschraubers. Ungefähr 140 Kilometer nördlich von Inuvik, Kanadas größter Stadt über dem Polarkreis, blieb die Twin Otter der Royal Canadian Air Force RCAF stecken. Das Flugzeug übte dort am 11. März das Landen auf dem zugefrorenen Meer. Mehr Infos im Originalbericht des aerotelegraphs – und ein Youtube-Video.