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Finanzspritze für Flugplatz Lugano

Die beiden Regionalflughäfen Bern-Belp und Lugano-Agno erleiden ähnliche Schicksale. Sie befinden sich im Sinkflug und sollen durch Finanzspritzen der öffentlichen Hand aufgepäppelt werden. Gestern hat die Stadt Lugano als Mehrheitsbesitzerin ihre Pläne für einen Relaunch des Airports vorgestellt. Lugano-Agno verfügt nur noch über einen einzigen Linienflug (nach Zürich). Die stets schlecht ausgelastete Verbindung zwischen Lugano und Genf entfiel als Folge des Konkurses der Darwin-Airline Ende 2017 und konnte bis heute nicht durch einen neuen Carrier ersetzt werden. Ironischerweise war die Berner Skywork als aussichtsreichster Kandidat zur Übernahme dieser Verbindung im Gespräch. Doch sie machte selbst Pleite. Nun soll eine Kapitalerhöhung stattfinden, und der Kanton Tessin soll seinen Anteil an der Lugano Airport SA (LASA) von 12,5 auf 40 Prozent steigern. Zudem sind in einer ersten Tranche Investitionen der Stadt Lugano in Höhe von 5 Millionen vorgesehen. Der Stadtrat von Lugano beruft sich in seiner Strategie auf einen Masterplan des «Center for Aviation Competence» der Uni St.Gallen. In diesem wird dem Flugplatz Zukunftspotential in Bezug auf Beschäftigung und als Alternative zu anderen Verkehrsmitteln auf Strasse und Schiene eingeräumt. Quelle: ‚Aargauer Zeitung‚.

Samedan: konkretere Ausbaupläne

Im vergangenen Sommer haben die Betreiber des Regionalflughafens Samedan die Ausbaupläne erstmals präsentiert. Gebaut werden soll beispielsweise ein neuer Tower, neue Hangars und eine neue Abflughalle. Der Baubeginn ist für 2021 geplant. Nun ist klar, wie das Projekt im Detail aussieht. Neben den neuen Gebäuden wollen die Betreiber unter anderem auch eine Verlängerung der Piste ermöglichen. Dies allerdings nur als Option für die Zukunft. Derzeit sei eine Verlängerung nicht geplant. Projektiert ist auch der Zaun rund um den Flugplatz, über den im Engadin seit Jahren diskutiert wird. Widerstand dagegen kam aus der lokalen Politik und von Landschaftsschützern vor Ort. Das Projekt liegt nun bei Bund, Kanton und der Gemeinde Samedan auf. Bis Anfang April sind Einsprachen möglich. Quelle: SRF.