Schlagwort-Archive: Privatflugzeug

Flugzeug bei Pegnitz abgestürzt

In der Nähe von Pegnitz ist am Abend des 23. Dezember ein Privatflugzeug abgestürzt. Der 28-jährige Pilot der einmotorigen Maschine aus dem Raum München konnte nur noch tot aus seinem schwer beschädigten Flugzeug geborgen werden. Was man bisher weiß ist, kurz nach 16 Uhr war der 28-Jährige am Flugplatz in Landshut Richtung Norden gestartet. In Oberfranken brach der Kontakt zu dem Piloten ab, die Maschine, eine Cessna 172, sendete ein Notsignal. Die Polizeieinsatzzentrale startete eine große Suchaktion, mit Polizei, Hubschrauber, Bundeswehrhubschrauber und mehreren Feuerwehren. Letztendlich hat man das zerstörte Flugzeug mit dem getöteten Piloten kurz vor 22 Uhr nordwestlich von Pegnitz an einem Waldrand nicht weit von der A 9 entfernt entdeckt. Jetzt beginnen die Ermittlungen zur Absturzursache, Polizei und eine Vertreterin der Staatsanwaltschaft waren vor Ort und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen wurde verständigt. Quelle: ‚Radio Plassenburg‚.

Businessjet schlittert über Landebahn

Am Freitag, 4. Dezember, machte eine Schweizer Cessna am Flughafen Annecy-Mont Blanc wegen Schnees auf der Landebahn eine Bruchlandung. Drei Personen wurden verletzt. Am Freitagnachmittag kam es am Flughafen Annecy-Mont Blanc zu einem Unfall mit einem in der Schweiz registrierten Flugzeug, wie «20 Minuten» berichtet. Wegen des Schneetreibens verfehlte die Cessna die Landebahn und schlitterte über eine Strasse. Erst auf einem Veloweg kam die Maschine zum Stillstand. Verletzt wurden drei Personen, darunter auch der 60-jährige Pilot, der schwere Verletzungen davontrug. Er musste durch die Feuerwehr aus der verunfallten Cessna befreit werden. Bei den beiden anderen Verletzten handelt es sich um zwei französische Passagiere im Alter von 26 und 28 Jahren. Eigentlich hätte der Flug, der in Marseille-Marignane startete, in Genf enden sollen. Wegen der schlechten Wetterverhältnisse musste der Pilot in Annecy zwischenlanden. Quelle: ‚TeleBasel‚.

‚Bullet plane‘ vorgestellt

Nach Jahren des Rätsels wurde die Celera 500L, ein gewehrkugelförmiges Flugzeug, das 2017 zum ersten Mal auftauchte, von der kalifornischen Firma Otto Aviation enthüllt. 31 Testflüge wurden erfolgreich abgeschlossen. Die Celera 500L soll „das treibstoff-effizienteste Flugzeug“ werden. Es handelt sich um ein Privatflugzeug für Direktverbindungen in den USA, das aber mit ähnlichen Geschwindigkeiten und Kosten wie kommerzielle Flüge operiert. Die Neuheit von Otto Aviation solle fast jede amerikanische Stadt ohne Auftanken bedienen können. In die fensterlose Kabine dringt kein natürliches Licht, aber sie ist mit 1,88 Metern Höhe geräumig genug für sechs First-Class-Sitze. Als Motor wirkt ein „Red A03“, ein Diesel-Antrieb für V12-Viertakt-Flugzeugmotoren. Bild: ‚Avionews.it‚.

Landung in Zell am See wird zum Politikum

Ein russischer Jet holte das Gepäck eines Oligarchen ab, eine Landung in Zell am See beschäftigt nun das Hohe Haus. Die „Krone“ berichtete über die Aufregung um eine „vermeintliche Millionärslandung am Zweitwohnsitz“. Anfang April startete in Nizza eine Privatmaschine mit mehreren Personen an Bord und setzte am Flugplatz Zell am See auf – ohne Landegenehmigung, obwohl die Region damals bereits unter Quarantäne stand und obwohl an den Grenzen wieder kontrolliert wurde. Dem Vernehmen nach waren auch Nicht-EU-Bürger dabei. Nach einem bemerkenswerten Behörden-Rundlauf durfte die Maschine schließlich in Wien landen und kehrte ohne Passagiere in den Pinzgau zurück, wo sie auch stationiert ist. Ein Zwischenstopp, der die hohe Politik beschäftigt: SPÖ-Nationalrat Alois Stöger stellte jeweils parlamentarische Anfragen an Umweltministerin Leonore Gewessler, Innenminister Karl Nehammer und Außenminister Alexander Schallenberg bezüglich der „Odyssee eines Privatflugzeugs“. Die Regierungsmitglieder haben acht Wochen für Aufklärung. Die lieferte das Gesundheitsministerium bei einem zweiten, bemerkenswerten Flug nach Salzburg: Vergangenen Samstag kam – trotz Landeverbots – eine Gulfstream-Maschine aus Moskau an und startete nur 70 Minuten später wieder. Die Maschine mit der Kennung LX-MOW nutzt auch der frühere russische Vizepremier und nunmehrige Chef der Wneschekonombank, Igor Schuwalow. „Es wurden Koffer und andere Sachen von Zweitwohnbesitzern in Österreich abgeholt“, erläuterte eine Ministeriums-Sprecherin. Möglich wurde dies durch eine Ausnahmeregelung, weil es „bei An- und Abflug jeweils keine Passagiere gegeben hat.“ Quelle: ‚Krone.at‚.

Bundesheer-Eurofighter eskortieren DA-40

Am Dienstagabend war beim österreichischen Bundesheer Eile angesagt, denn ein Flugzeug, das keinen Funkkontakt zur Austro Control hielt, musste abgefangen werden. Es handelte sich laut Angaben der Streitkräfte um eine Diamond DA-40, die sich auf dem Weg von Bayern nach Ungarn befand. Das Privatflugzeug drang versehentlich in den regulierten Luftraum über dem Linzer Flughafen auf und meldete sich nicht entsprechend bei der Flugsicherung Austro Control. Da kein Kontakt hergestellt werden konnte, wurde das MCC des Bundesheeres kontaktiert. Am Fliegerhorst Zeltweg steigen zwei Eurofighter auf, die das Privatflugzeug eskortierten. Der Funkkontakt konnte dann wiederhergestellt werden. „Das Kleinflugzeug, das im Sichtflug von Bayern in Richtung Ungarn unterwegs war, ist ohne Freigabe und ohne über Funk erreichbar zu sein in den freigabepflichtigen Luftraum rund um den Flughafen Linz eingeflogen, daher informierten die Fluglotsen umgehend das Bundesheer im Military Control Centre (MCC)“, erklärt ein Austro-Control-Sprecher auf Anfrage. Quelle: ‚Austrianaviation.net‚. Bild: ‚DiamondAircraft‚.