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Vielseitige PC-24-Kabine

Ein flexibel einsetzbarer Businessjet muss ein Interieur haben, welches individuell auf die Mission angepasst werden kann. Genau über diese Fähigkeit verfügt der Pilatus PC-24 Super Versatile Jet. Um die Flexibilität zu demonstrieren, hat Pilatus ein Video produziert, welches die unterschiedlichen Konfigurationsmöglichkeiten präsentiert. Der PC-24 zeichnet sich durch eine nie dagewesene Flexibilität aus. In einem neuen Video lädt Pilatus die Zuschauerinnen und Zuschauer in die geräumige Kabine des Super Versatile Jets ein und zeigt Schritt für Schritt, wie einfach der PC-24 auf die jeweilige Operation angepasst werden kann.

Modulare Kabine
Pilatus bietet neun einzigartige Kabinenkonfigurationen an, die von einem achtsitzigen Interieur bis hin zu einem voll ausgestatteten Ambulanzflugzeug reichen. Die Kabine verfügt über einen durchgehend flachen Boden, eine Toilette sowie Passagiersitze, die ausgebaut werden können, um mehr Fracht zu transportieren – je nach Mission.

Einzigartige Frachttüre
Die grosse Frachttüre und der flache Boden erleichtern das Verladen und den Transport von schweren und sperrigen Gegenständen wie Motorrädern, Paletten, Maschinen, Surfbretter oder Patientenliegen und noch viel mehr. Der flache Boden ist mit vier Sitzschienen ausgestattet, die sich über die gesamte Länge der Kabine unter dem Teppichboden erstrecken. An den Schienen lassen sich bequem Spanngurte befestigen, so dass mehr als eine Tonne Fracht transportiert werden kann. Bietet Ihr Businessjet auch so viele Möglichkeiten? Schauen Sie sich das Video an, um zu sehen, wie schnell der PC-24 Super Versatile Jet umgerüstet und mit vier elektrischen Mountainbikes beladen werden kann. Quelle: ‚Pilatus‚.

In die Erfolgszone geflogen

Der Flughafen in Schönhagen findet als »kleiner Bruder« des BER seine Nischen. Während der neue Großflughafen BER eine Negativschlagzeile nach der anderen produziert, sind kleine Flugplätze rund um Berlin klar im Vorteil – und nicht selten sogar Corona-Gewinner. Der Umstand, dass die Fußballer des FC Bayern München nicht den BER nutzten, sondern den Flugplatz Schönhagen, um nach einem Spiel gegen Hertha BSC Berlin sicher und ohne Zeitverzug heimzukehren, lenkte kürzlich die Aufmerksamkeit auf dieses Thema.

Die Mannschaft sei hier schon mehrfach gestartet – und nicht nur sie, sagt Flugplatzchef Klaus-Jürgen Schwahn. »Die halbe Bundesliga« habe das schon getan, seit Beginn der Corona-Pandemie laufe das Geschäft. Während der große Linienverkehr um bis zu 75 Prozent zurückging (laut Statistischem Bundesamt von 124,4 Millionen Passagieren im Jahr 2019 auf 31,3 Millionen 2020), wuchs die Zahl der Flüge in Schönhagen um immerhin vier Prozent. Rund 44 000 Starts und Landungen seien im vergangenen Jahr abgefertigt worden, sechs Prozent davon waren Auslandsflüge. »Die Airports waren geschlossen, aber es wurden nach wie vor Flugleistungen abgefordert. Das haben wir übernommen«, berichtet Schwahn.

Sein Unternehmen ist Mitglied einer Interessengemeinschaft von 75 Regional-Fflugplätzen in Deutschland. »In Metropolennähe können die meisten auf eine solche Bilanz verweisen. Und für die Flughäfen in den entfernten Regionen war der Rückgang längst nicht so stark wie der beim Linienflug«, sagt der Chef des Airports Schönhagen.

Charter gelten als schneller und sicherer
Der Linienverkehr ist nicht immer die beste Lösung, wenn es gilt, für relativ wenige Passagiere spezielle Ziele anzusteuern. In einem solchen Fall ist eine Chartermaschine laut Schwahn der schnellere und unter Umständen sogar günstigere Weg. Charterflüge würden daher auch von Prominenten mit besonderen Sicherheitsanforderungen genutzt. Denn entsprechende Konzepte könnten viel einfacher umgesetzt werden als auf einem großen und viel genutzten Linienflughafen. Sogar nach China sei man von Schönhagen aus schon aufgebrochen – natürlich mit mehreren Zwischenlandungen. Denn der Flugverkehr von hier aus hat einen maximalen Radius von 3500 Kilometern. »Nach Nordafrika kommen wir nonstop, über den Atlantik schaffen wir es aber nicht«, sagt Schwahn.

Mit öffentlicher Förderung zum Erfolg
Den regionalen Landeplätzen erging es lange Zeit ähnlich wie vielen Gewerbegebieten: Sie dümpelten vor sich hin, bis »der Knoten geplatzt« war. Doch schon vor 15 Jahren bescheinigte das Wirtschaftsministerium Schönhagen eine »gute Entwicklung«, so wie auch dem Flugplatz in Strausberg. Zum Konzept in Schönhagen gehören neben Geschäftsreisen, Werk- und Charterverkehr auch die Ausbildung von Piloten und der Luftsport. Die 1220 Meter lange Start- und Landebahn wurde auf 1500 Meter verlängert. Inzwischen haben sich 47 Firmen angesiedelt, 190 Flugzeuge sind daneben untergebracht. »Im Moment habe ich keine Baufläche mehr frei«, bedauert Schwahn. Inzwischen ist der Antrag gestellt, weitere 50 000 Quadratmeter als Baufeld ausweisen zu können. Die alte Querlandebahn wird dafür stillgelegt. Der Geschäftsführer will auf diese Weise »genügend Potenzial« für die Entwicklung in den kommenden zehn Jahren schaffen.

Auch inhaltlich begibt sich der Standort gleichsam in neue Sphären. Unter der Überschrift »nachhaltiges Fliegen« ist eine Reihe von Forschungskooperationen entstanden, unter anderem mit der Technischen Hochschule Wildau und der Freien Universität Berlin. Letztere hat zwecks Klimabeobachtung ein Flugzeug in Schönhagen stationiert. Erforscht wird auch das Fliegen mit gespeicherter Elektroenergie, mit synthetischen oder CO2-freien Kraftstoffen. »Das geht auch die Luftfahrt etwas an«, meint Schwahn. Schönhagen liegt zwar einige Kilometer weiter von der Berliner Stadtgrenze entfernt als der BER und verfügt auch nicht über einen S-Bahn-Anschluss. Von einer Konkurrenz zum Linienflugbetrieb am BER könne da bei allem Aufwind keine Rede sein, sagt der Geschäftsführer. Geflogen wird hier gleichwohl schon lange. Es begann Ende der 1920er Jahre mit dem Segelflug, in der Nazizeit entstand eine militärische Flugschule. In der DDR nutzte die Gesellschaft für Sport und Technik (GST) den Flugplatz, der nach 1990 für Charterflüge und Sportfliegerei ausgebaut wurde. Quelle: ‚ND-aktuell.de‚.

Tradewind Aviation kauft 20 PC-12 NGX

Tradewind Aviation hat einen Kaufvertrag über 20 PC-12 NGX unterzeichnet. Das Unternehmen erweitert seine Flotte auf 38 Flugzeuge und wird damit zu einem der grössten PC-12 Betreiber weltweit. Die erste einmotorige Turboprop-Maschine der neusten Generation wird im dritten Quartal 2022 ausgeliefert. Über die kommenden fünf Jahre werden dann drei bis vier PC-12 NGX jährlich übergeben. Das US-Unternehmen Tradewind Aviation macht seit 2001 private Charter- als auch Linienflüge in den USA und in der Karibik. Der Kauf der PC-12 NGX stärkt nicht nur die langjährige Beziehung zwischen Tradewind und Pilatus, sondern ermöglicht es dem privaten Lufttransportunternehmen, seine Pilatus Flotte erheblich zu verbessern, wovon schlussendlich die Passagiere wie auch die Crews profitieren werden.

Eric Zipkin, Mitgründer und Präsident von Tradewind Aviation, sagt: «Wir sind sehr stolz, unsere Pilatus PC-12 Flotte zu erneuern und unsere Partnerschaft mit dem angesehenen Branchenführer Pilatus weiter auszubauen. Wir freuen uns darauf, unseren Kunden mit diesen brandneuen Flugzeugen einen hervorragenden Service zu bieten und unser Wachstum in den kommenden Jahren fortzusetzen.» Thomas Bosshard, CEO der US-Tochtergesellschaft von Pilatus, der Pilatus Business Aircraft Ltd, fügt hinzu: «Unsere Kunden schätzen die Zuverlässigkeit, die Leistung, die Sicherheit und die Innovation, die der PC-12 NGX zu bieten hat. Die Nachfrage auf dem Markt ist ungebrochen hoch, was die Einzigartigkeit des Flugzeuges bestätigt. Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit Tradewind auszubauen und wir sind dankbar, Teil ihres zukünftigen Erfolges zu sein.» Tradewind verzeichnet eine jährlich stetig steigende Nachfrage nach privaten Charterflügen. Die Airline plant, neue Flugrouten in ihr Netz aufzunehmen und zusätzliche Serviceoptionen anzubieten. Quelle: ‚Pilatus‚.

Doppelt soviele Privatflieger auf Mallorca

Wie die „Mallorca-Zeitung“ berichtet, zählte der internationale Flughafen Son Sant Joan im vergangenen Jahr insgesamt 32.556 Flugbewegungen mit Privatjets – doppelt so viele wie im Jahr 2020. Damit habe der Flughafen von Mallorca bezüglich der Anzahl an Privatflügen sogar den Flughafen von Ibiza überholt, der im Jahr 2019 noch führend auf den Balearen gewesen sei. Während sich die Flugbranche im Allgemeinen bislang noch nicht erholen konnte, zählt der Markt der Privatflüge zu den Gewinnern der Corona-Krise. Obwohl auch der private Flugverkehr aufgrund der Pandemie im Jahr 2020 zunächst leicht rückläufig gewesen sei, seien die Einbußen deutlich geringer als bei den Linienflügen. Nach Angaben der „Mallorca-Zeitung“ sei die Zahl der Privatflüge bereits direkt nach dem mehrmonatigen Lockdown, als überhaupt keine Privatflüge möglich waren, steil angestiegen. So seien im ersten Corona-Jahr trotz des Lockdowns nur 5000 Flüge weniger auf dem Flughafen von Mallorca abgewickelt worden, also im Vorkrisenjahr 2019. Quelle: ‚RND‚.

Flugzeug bei Pegnitz abgestürzt

In der Nähe von Pegnitz ist am Abend des 23. Dezember ein Privatflugzeug abgestürzt. Der 28-jährige Pilot der einmotorigen Maschine aus dem Raum München konnte nur noch tot aus seinem schwer beschädigten Flugzeug geborgen werden. Was man bisher weiß ist, kurz nach 16 Uhr war der 28-Jährige am Flugplatz in Landshut Richtung Norden gestartet. In Oberfranken brach der Kontakt zu dem Piloten ab, die Maschine, eine Cessna 172, sendete ein Notsignal. Die Polizeieinsatzzentrale startete eine große Suchaktion, mit Polizei, Hubschrauber, Bundeswehrhubschrauber und mehreren Feuerwehren. Letztendlich hat man das zerstörte Flugzeug mit dem getöteten Piloten kurz vor 22 Uhr nordwestlich von Pegnitz an einem Waldrand nicht weit von der A 9 entfernt entdeckt. Jetzt beginnen die Ermittlungen zur Absturzursache, Polizei und eine Vertreterin der Staatsanwaltschaft waren vor Ort und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen wurde verständigt. Quelle: ‚Radio Plassenburg‚.

Businessjet schlittert über Landebahn

Am Freitag, 4. Dezember, machte eine Schweizer Cessna am Flughafen Annecy-Mont Blanc wegen Schnees auf der Landebahn eine Bruchlandung. Drei Personen wurden verletzt. Am Freitagnachmittag kam es am Flughafen Annecy-Mont Blanc zu einem Unfall mit einem in der Schweiz registrierten Flugzeug, wie «20 Minuten» berichtet. Wegen des Schneetreibens verfehlte die Cessna die Landebahn und schlitterte über eine Strasse. Erst auf einem Veloweg kam die Maschine zum Stillstand. Verletzt wurden drei Personen, darunter auch der 60-jährige Pilot, der schwere Verletzungen davontrug. Er musste durch die Feuerwehr aus der verunfallten Cessna befreit werden. Bei den beiden anderen Verletzten handelt es sich um zwei französische Passagiere im Alter von 26 und 28 Jahren. Eigentlich hätte der Flug, der in Marseille-Marignane startete, in Genf enden sollen. Wegen der schlechten Wetterverhältnisse musste der Pilot in Annecy zwischenlanden. Quelle: ‚TeleBasel‚.

‚Bullet plane‘ vorgestellt

Nach Jahren des Rätsels wurde die Celera 500L, ein gewehrkugelförmiges Flugzeug, das 2017 zum ersten Mal auftauchte, von der kalifornischen Firma Otto Aviation enthüllt. 31 Testflüge wurden erfolgreich abgeschlossen. Die Celera 500L soll „das treibstoff-effizienteste Flugzeug“ werden. Es handelt sich um ein Privatflugzeug für Direktverbindungen in den USA, das aber mit ähnlichen Geschwindigkeiten und Kosten wie kommerzielle Flüge operiert. Die Neuheit von Otto Aviation solle fast jede amerikanische Stadt ohne Auftanken bedienen können. In die fensterlose Kabine dringt kein natürliches Licht, aber sie ist mit 1,88 Metern Höhe geräumig genug für sechs First-Class-Sitze. Als Motor wirkt ein „Red A03“, ein Diesel-Antrieb für V12-Viertakt-Flugzeugmotoren. Bild: ‚Avionews.it‚.

Landung in Zell am See wird zum Politikum

Ein russischer Jet holte das Gepäck eines Oligarchen ab, eine Landung in Zell am See beschäftigt nun das Hohe Haus. Die „Krone“ berichtete über die Aufregung um eine „vermeintliche Millionärslandung am Zweitwohnsitz“. Anfang April startete in Nizza eine Privatmaschine mit mehreren Personen an Bord und setzte am Flugplatz Zell am See auf – ohne Landegenehmigung, obwohl die Region damals bereits unter Quarantäne stand und obwohl an den Grenzen wieder kontrolliert wurde. Dem Vernehmen nach waren auch Nicht-EU-Bürger dabei. Nach einem bemerkenswerten Behörden-Rundlauf durfte die Maschine schließlich in Wien landen und kehrte ohne Passagiere in den Pinzgau zurück, wo sie auch stationiert ist. Ein Zwischenstopp, der die hohe Politik beschäftigt: SPÖ-Nationalrat Alois Stöger stellte jeweils parlamentarische Anfragen an Umweltministerin Leonore Gewessler, Innenminister Karl Nehammer und Außenminister Alexander Schallenberg bezüglich der „Odyssee eines Privatflugzeugs“. Die Regierungsmitglieder haben acht Wochen für Aufklärung. Die lieferte das Gesundheitsministerium bei einem zweiten, bemerkenswerten Flug nach Salzburg: Vergangenen Samstag kam – trotz Landeverbots – eine Gulfstream-Maschine aus Moskau an und startete nur 70 Minuten später wieder. Die Maschine mit der Kennung LX-MOW nutzt auch der frühere russische Vizepremier und nunmehrige Chef der Wneschekonombank, Igor Schuwalow. „Es wurden Koffer und andere Sachen von Zweitwohnbesitzern in Österreich abgeholt“, erläuterte eine Ministeriums-Sprecherin. Möglich wurde dies durch eine Ausnahmeregelung, weil es „bei An- und Abflug jeweils keine Passagiere gegeben hat.“ Quelle: ‚Krone.at‚.

Bundesheer-Eurofighter eskortieren DA-40

Am Dienstagabend war beim österreichischen Bundesheer Eile angesagt, denn ein Flugzeug, das keinen Funkkontakt zur Austro Control hielt, musste abgefangen werden. Es handelte sich laut Angaben der Streitkräfte um eine Diamond DA-40, die sich auf dem Weg von Bayern nach Ungarn befand. Das Privatflugzeug drang versehentlich in den regulierten Luftraum über dem Linzer Flughafen auf und meldete sich nicht entsprechend bei der Flugsicherung Austro Control. Da kein Kontakt hergestellt werden konnte, wurde das MCC des Bundesheeres kontaktiert. Am Fliegerhorst Zeltweg steigen zwei Eurofighter auf, die das Privatflugzeug eskortierten. Der Funkkontakt konnte dann wiederhergestellt werden. „Das Kleinflugzeug, das im Sichtflug von Bayern in Richtung Ungarn unterwegs war, ist ohne Freigabe und ohne über Funk erreichbar zu sein in den freigabepflichtigen Luftraum rund um den Flughafen Linz eingeflogen, daher informierten die Fluglotsen umgehend das Bundesheer im Military Control Centre (MCC)“, erklärt ein Austro-Control-Sprecher auf Anfrage. Quelle: ‚Austrianaviation.net‚. Bild: ‚DiamondAircraft‚.