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Lüneburg: Naturschützer für Flugplatz-Erhalt

Der Luftsportverein in Lüneburg bekommt bei seinem Engagement für den Erhalt des Flugplatzes und gegen die Ansiedlung eines Gewerbegebietes auf dem Areal neue Unterstützung: Umweltschützer warnen vor einer entsprechenden Bebauung der Fläche. Dies könnte das Aus für viele seltene Pflanzen und Tiere bedeuten, sagte Karl-Wilhelm Kirsch dem NDR. In der gesamten Umgebung gebe es nichts Vergleichbares in der Landschaft. Der Lüneburger Ornithologe hat das Areal direkt neben der Start- und Landebahn über mehrere Jahre beobachtet und dort seltene Vögel wie Feldlerche, Bachstelze und Nachtigall entdeckt. Diese würden dort auch brüten, sagte Kirsch. Die Stadt Lüneburg will die Beobachtungen des Naturschützers, der diese nach eigenen Angaben in einer Broschüre dokumentiert, nicht bewerten. Ein Stadtsprecher teilte dem NDR mit, man habe selbst zwei unabhängige Gutachten in Auftrag gegeben. Diese sollen bis Ende des Jahres eine objektive Einschätzung geben. Umweltschützer befürchten, dass die Stadt ihre Pläne dennoch durchsetzen werde. Der Lüneburger Rat hatte im Sommer 2019 beschlossen, den Pachtvertrag für das Flugplatzgelände über Oktober 2020 hinaus nicht mehr zu verlängern. Die Stadt plant, auf dem Gelände des Flugplatzes neue Firmen anzusiedeln. Der rund 70 Jahre alte Luftsportverein geht dagegen vor. Mit Unterschriftensammlungen wollen die Mitglieder erreichen, dass der Pachtvertrag bis zur Kommunalwahl 2021 verlängert wird. Quelle: ‚NDR‚.

LSV Lüneburg Bürgerentscheid soll Flugplatz retten

Der Luftsportverein in Lüneburg plant einen Bürgerentscheid, um das Aus für den örtlichen Flugplatz doch noch abzuwenden. Das sagte der Vorsitzende des Vereins, Richard Meier, zu NDR 1 Niedersachsen. Bei der Stadt sei das Vorhaben bereits angezeigt. Damit es zu einem Entscheid kommt, müssen die Initiatoren nun knapp 6.000 Unterschriften sammeln. Der Lüneburger Rat hatte im August beschlossen, den Pachtvertrag für das Gelände nicht mehr zu verlängern. In einem Jahr soll der Flugplatz schließen. Geplant ist dort ein Gewerbegebiet. Quelle: ‚NDR‚.

Aus für Lüneburger Flugplatz

Der Pachtvertrag der Stadt Lüneburg mit dem Luftsportverein Lüneburg wird in einem Jahr auslaufen. Das hat der Stadtrat am Donnerstagabend bestätigt. Die Stadt plant, auf dem Gelände des Flugplatzes neue Firmen anzusiedeln. Dem 70 Jahre alten Flugverein droht damit das Aus. Die Mitglieder hatten nach eigenen Angaben knapp 10.000 Unterschriften gesammelt, um zu erreichen, dass der Pachtvertrag bis zur Kommunalwahl 2021 verlängert wird. Wenn der Lüneburger Flugplatz Ende kommenden Jahres schließt, trifft das auch die Feuerwehr. Denn bisher startet und landet eines der beiden Flugzeuge, mit denen in ganz Niedersachsen nach Waldbränden Ausschau gehalten wird, in Lüneburg. Zweiter Standort ist Hildesheim. Quelle: ‚NDR‚. Der Lüneburger Flugplatz geriet unlängst auch wegen eines Flugzeug-Zusammenstosses über dem Stadtgebiet in die Schlagzeilen.

Streit um Flugplatz nach Absturz eines Segelfliegers

Nach dem Zusammenstoß von zwei Segelfliegern am Sonntag über dem Lüneburger Stadtteil Moorfeld ist die Diskussion von Befürwortern und Gegnern des Flugbetriebs in Lüneburg neu entbrannt: Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge (SPD) forderte nach dem Absturz eines Segelflugzeuges in den Vorgarten eines Einfamilienhauses ein schnelles Verbot des Flugbetriebes am Flugplatz Lüneburg. Der Stadtrat hatte bereits am 1. Oktober 2014 entschieden, dass der Pachtvertrag über den bestehenden Standort zwischen dem Luftsportverein Lüneburg (LVL) und der Hansestadt am 31. Oktober 2020 enden soll. „Der Unfall zeigt, dass wir mit unserer Entscheidung richtig liegen, dass wegen der Gefahr für die Menschen, die in den Wohngebieten im Osten Lüneburgs leben, der Flugplatz so schnell wie möglich geschlossen werden muss“, sagte der Bürgermeister am Montag. „Wir werden die Luftfahrtbehörde auffordern, keinen Flugbetrieb von Segelfliegern oder Motorsportflugzeugen über dem bewohnten Stadtgebiet mehr zuzulassen – und das möglichst mit sofortiger Wirkung.“ Quelle: ‚Hamburger Abendblatt‚.