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75 Jahre LSC Bad Homburg

Anlässlich seines 75-jährigen Bestehens lud der LSC Bad Homburg am vergangenen Wochenende zum Tag der offenen Tür auf das Fluggelände in Obernhain ein. Während der Samstag zunächst vom wechselhaften Wetter geprägt war, sorgte der Sonntag bei spätsommerlichen Bedingungen für zahlreichen Besuch.

Zur Eröffnung am Samstag begrüßte der Verein zahlreiche Gäste aus Politik und Luftsport. Der Bad Homburger Oberbürgermeister Alexander Hetjes überreichte eine Spende der Spielbank Bad Homburg in Höhe von 1.500 Euro. Der Hessische Luftsportbund zeichnete den Verein zudem mit einer Sonderehrung in Silber aus. Zum Jubiläum erhielt der LSC weitere Urkunden des Landessportbundes Hessen und des Hessischen Luftsportbundes.

Auch das fliegerische Programm bot vielfältige Einblicke in den Luftsport. Neben Starts an der Winde und im Flugzeugschlepp konnten die Besucher Doppelschlepps mit zwei Segelflugzeugen erleben. Ein historisches Grunau Baby von der Wasserkuppe zeigte zudem traditionelle Gummiseilstarts. Moderne Hochleistungssegelflugzeuge waren bei Vorbeiflügen zu sehen.

Im Motorflug sorgten unter anderem zwei Extra 300, eine Dornier Do 27, eine Yak-52, ein Stieglitz und eine Pitts Special für Abwechslung. Am Samstagabend überflog zudem ein Zeppelin das Fluggelände.

Die Besucher konnten Segelflugzeuge aus nächster Nähe besichtigen, einen Segelflugsimulator ausprobieren und bei Gastflügen den Taunus aus der Luft erleben. Vorträge zur Vereinsgeschichte ergänzten das Programm. Für die Organisation und Durchführung standen zahlreiche ehrenamtliche Helfer im Einsatz.

Der LSC Bad Homburg zog eine positive Bilanz. Der Tag der offenen Tür verband das 75-jährige Vereinsjubiläum mit einem abwechslungsreichen Einblick in den Segel- und Motorflugsport.

-> vollständiger Text: Nils Deimel

Alpen, Bundesliga und WM

Trotz eines verhaltenen Saisonstarts haben Piloten des Luftsportclubs Bad Homburg (LSC) bereits eine Reihe bemerkenswerter Flüge absolviert. Im April reiste eine Gruppe um Gerd Spiegelberg für zwei Wochen zum Alpensegelfliegen nach Lienz in Österreich. Mit dabei waren Philipp Wischnewski und Jens Finkbeiner im frisch neulackierten Leistungsdoppelsitzer des Vereins sowie Volker Mahnke. Bei wechselhaftem Wetter gelangen dennoch Flüge über die Dolomiten, das Pustertal und den Vinschgau. Anfang Mai absolvierte Annika Gräber beim Kitzbühler Alpenpokal in St. Johann weitere Flüge über die Alpenlandschaft.

In der Segelflug-Bundesliga, die Ende April in die neue Saison gestartet ist, tritt der LSC nach dem Abstieg in der Vorsaison nun in der 2. Bundesliga an. Ziel ist der Wiederaufstieg in die 1. Liga – in der aktuellen Saison ist kein hessischer Verein in der Eliteklasse vertreten. Nach dem ersten Wettbewerbswochenende belegt der LSC Rundenplatz 3 und liegt in der Gesamtwertung auf Rang 11. Die ersten fünf Plätze der Saison steigen auf.

Auf internationaler Ebene nimmt Jan Omsels, der im Vorjahr seinen dritten Deutschen Meistertitel – diesmal in der Doppelsitzerklasse – errungen hat, gemeinsam mit Teamkollege Karsten Leucker vom AeC Bad Nauheim an der Segelflug-Weltmeisterschaft teil, die vom 16. bis 30. Mai in Polen ausgetragen wird. Die Deutsche Meisterschaft in Zwickau beginnt am 25. Mai; für den LSC gehen Steffen Göttler, Burkhard Müller und Nils Deimel an den Start. Göttler reist als amtierender Deutscher Meister an und fliegt um die Titelverteidigung.