Vom 1. bis 9. August 2026 zog es Patrik Altmann vom Flugsportverein Rosenheim zum Ka-6-Treffen auf den malerischen Flugplatz Aspres-sur-Buëch in Südfrankreich. Was als zwangloses Treffen begeisterter Holzflugzeug-Enthusiasten gedacht war, entwickelte sich für die kleine, sechsköpfige Gruppe zu einer außergewöhnlichen Segelflugwoche.

Mit dabei waren drei Ka-6 aus Basel, Königsdorf und Leverkusen, eine weitere in Serres stationierte Ka-6 sowie eine ASK-13 aus Königsdorf. Aus Rosenheim reisten Tina und Patrik Altmann an, der seine SB 5 E mitgebracht hatte.
Bereits die Starts mit der spritzigen Humbert Tetras als Schleppmaschine waren täglich ein besonderes Erlebnis. Nach dem Ausklinken erwartete die Piloten ein wahres Thermikparadies. Die Südalpen präsentierten sich von ihrer besten Seite und boten hervorragende Bedingungen für ausgedehnten Gebirgssegelflug.

Zu den Höhepunkten gehörte das Soaren unmittelbar an den gewaltigen Felswänden des Pic de Bure. Über den klassischen „Parcours“ führte die Route nach Süden bis zur tief eingeschnittenen, türkisfarbenen Verdon-Schlucht. In nördlicher Richtung ging es entlang der beeindruckenden Eisflanken des Pic du Glacier Blanc bis zur Roche Noire.
Auch sportlich konnte Patrik Altmann mit seiner SB 5 E überzeugen. Ihm gelangen zwei Soloflüge über 220 und 350 Kilometer. Den Höhepunkt der Woche erlebte er jedoch gemeinsam mit Oliver Wolfinger in der ASK-13: An einem perfekten Flugtag erreichte das Duo nach stundenlangem Flug und taktisch anspruchsvoller Routenwahl beeindruckende 501 Kilometer. Der Flug zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial auch in den zeitlosen Doppelsitzern steckt, wenn alpines Wetter und gutes Teamwork zusammenkommen.

Für eine besondere Überraschung sorgten Sylvester und Markus, die von Königsdorf aus mit einem A-Falken nach Aspres flogen. Die Alpenüberquerung mit dem vergleichsweise langsamen Motorsegler und seiner geringen Motorleistung war eine bemerkenswerte fliegerische Leistung und stiess bei den Teilnehmern auf Anerkennung.
Neben den Flugerlebnissen kam auch die Kameradschaft nicht zu kurz. Die Abende wurden gemeinsam auf dem Flugplatz verbracht, geprägt von südfranzösischem Flair, angeregten Gesprächen über Holzflugzeuge und der Analyse der Tagesflüge.
Patrik Altmann zieht ein rundum positives Fazit und bedankt sich bei der Mannschaft in Aspres für die Gastfreundschaft und die hervorragende Organisation. Für ihn steht bereits fest: Die Südalpen werden ihn wiedersehen.
-> Link zu WeGlide: 501 km Oliver Wolfinger & Patrik Altmann Aspres

