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Jet-Antrieb für verschiedene Segelflugzeuge

Mit 200 zugelassenen Triebwerkseinheiten in JS-MD1 und JS-MD 3 ist M&D der größte und erfahrenste Hersteller von Jet Antrieben für Segelflugzeuge. Die Triebwerke sind weltweit im Einsatz und funktionieren mit hoher Zuverlässigkeit. Über den Einbau von Jet-Antrieben in Neuflugzeugen hinaus will M&D die Umrüstung bestehender Flugzeuge auf ein Jet System weiter vorantreiben.

Nun wird für die LS4 die Zulassung im 1. Quartal 2022 beantragt und so sieht der Fahrplan aus:

  • Derzeitiges Ziel der Fertigstellung sämtlicher Dokumente zur Einreichung bei der Behörde: Januar 2022
  • Erhöhte Zuladung bzw. Erhöhung der maximalen Masse der nichttragenden Teile bei optionaler Nachrüstung mit Neo-Winglets durch DG-TM und / oder Änderung der Wassersackposition im Tragflügel und Reduktion dessen Volumens.
  • Der Rumpftank entfällt, es werden Flächentanks verwendet, weiterhin wurde die Mechanik optimiert. Im Resultat ergibt sich daher eine geringere Änderung der Gesamtmasse der nichtragenden Teile und eine geringere Zuladungsänderung.

Das Resultat im Demonstrator

  • Gewichtszunahme im Leergewicht des gesamten Luftfahrzeuges beträgt nur ca. 19kg. Zudem ist bei diesem Luftfahrzeug eine Cockpitzuladung zwischen 85kg und 110kg ermittelt.
  • Kraftstoffsäcke sind im Tragflügel und zudem variabel in Bezug auf das Volumen
  • Elektronischer Brandhahn (kann nicht vergessen werden)
  • Triebwerksbedieneinheit von LX-NAV
  • Triebwerkssensor von LX-NAV hinter dem Triebwerk verbaut, welcher an LX-NAV Geräte angeschlossen werden kann für die Dokumentation von Wettbewerbsflügen.
  • Automatisches sowie schnelles Be- und Enttankungssystem
  • Überströmen zwischen Flügeltanks nicht möglich

Kontakt: JET@md-flugzeugbau.de

Doppelt soviele Privatflieger auf Mallorca

Wie die „Mallorca-Zeitung“ berichtet, zählte der internationale Flughafen Son Sant Joan im vergangenen Jahr insgesamt 32.556 Flugbewegungen mit Privatjets – doppelt so viele wie im Jahr 2020. Damit habe der Flughafen von Mallorca bezüglich der Anzahl an Privatflügen sogar den Flughafen von Ibiza überholt, der im Jahr 2019 noch führend auf den Balearen gewesen sei. Während sich die Flugbranche im Allgemeinen bislang noch nicht erholen konnte, zählt der Markt der Privatflüge zu den Gewinnern der Corona-Krise. Obwohl auch der private Flugverkehr aufgrund der Pandemie im Jahr 2020 zunächst leicht rückläufig gewesen sei, seien die Einbußen deutlich geringer als bei den Linienflügen. Nach Angaben der „Mallorca-Zeitung“ sei die Zahl der Privatflüge bereits direkt nach dem mehrmonatigen Lockdown, als überhaupt keine Privatflüge möglich waren, steil angestiegen. So seien im ersten Corona-Jahr trotz des Lockdowns nur 5000 Flüge weniger auf dem Flughafen von Mallorca abgewickelt worden, also im Vorkrisenjahr 2019. Quelle: ‘RND‘.

Lilium will an die US-Börse Nasdaq

Das deutsche Lufttaxi-Projekt Lilium hat einen kühnen Plan entwickelt, um an der Börse frisches Kapital zu sammeln. Der Wettbewerb um Technologie und Geld wird härter. Deshalb wagt die Firma gleich eine spektakuläre Ankündigung. Doch die sorgt für Skepsis. Deutschlands ambitioniertestes Lufttaxiprojekt Lilium holt sich über einen Gang an die US-Technologiebörse Nasdaq frisches Geld in die Kasse. Das erst vor sechs Jahren gegründete Unternehmen fusioniert dazu mit einem bereits börsennotierten Finanzvehikel (Spac) und kommt so schneller als bei einem langwierigen Börsenzulassungsverfahren an neues Kapital. Für diese Finanzierungsstrategie teilte Lilium jetzt den Zusammenschluss mit der US-Gesellschaft Quell Acquisition Corp. mit, die künftig in Lilium umbenannt wird.

Zugleich wurde die Entwicklung eines elektrisch startenden und landenden Jets für nunmehr sechs Passagiere plus Pilot verkündet, der 2024 im Einsatz sein soll. Lilium will sich nach eigenen Angaben als Weltmarktführer im Bereich des regionalen elektrischen Luftverkehrs positionieren. Der Lilium-US-Börsenplan folgt nur einen Monat nach der Ankündigung des großen US-Konkurrenten Joby Aviation, ebenfalls über ein Finanzvehikel an die US-Börse zu gehen. In Joby hat beispielsweise Toyota schon über 720 Millionen Dollar investiert. Während Joby jetzt von einer Bewertung von 6,6 Milliarden Dollar spricht, wird die Bewertung des fusionierten Lilium-Unternehmens mit 3,3 Milliarden Dollar beziffert. Alle Lufttaxiunternehmen benötigen noch hohe Millionenbeträge oder sogar Milliarden, um ihren Geschäftsbetrieb aufzubauen. Ganz gleich, ob für Flugeinsätze im Umfeld von Metropolen oder über längere Strecken als „Flugshuttle Service“, wie sich Lilium positioniert.

Es gilt als offenes Geheimnis der Branche, dass nur ein Bruchteil der weltweit über 100 Projekte letztendlich langfristig wirtschaftlich überleben kann. Derzeit setzen die Flugtaxianbieter noch auf einer Art Goldgräberstimmung. Manche Modelle sind bereits im Einsatz, wie beispielsweise vom chinesischen Anbieter EHang, der in Hongkong bereits autonome Touristenflüge anbietet, oder in einem weiter fortgeschrittenem Zulassungsstadium, wie vom deutschen Lufttaxi-Unternehmen Volocopter.

Bisher gab es nur einen Fünfsitzer, nun soll ein Siebensitzer dazukommen
Obwohl bei Lilium nach dem Brand eines unbemannten Demonstrators seit rund einem Jahr bislang kein weiterer Flug stattgefunden hat und der Konkurrent Joby fleißig weiter testet, wagt sich das Unternehmen mit inzwischen über 600 Beschäftigten mit kühnen Vorhersagen an die Börse. Bisher haben Finanzinvestoren bereits über 400 Millionen Euro in das Unternehmen vor den Toren Münchens gesteckt. Während zunächst von einem fünfsitzigen Demonstrator gesprochen wurde, kündigt Lilium jetzt ein siebensitziges Serienmodell mit 282 km/h Reisegeschwindigkeit auf gut 3000 Meter Flughöhe und einer Reichweite von mehr als 250 Kilometer an.

Lilium verweist auf eine fünfjährige Technologieentwicklung über vier Generationen mit Technologiedemonstratoren. Anfangs wurde nur über einen Fünfsitzer – ein Pilot plus vier Passagiere – berichtet. Erst in jüngster Zeit räumte der 35-jährige Unternehmenschef Daniel Wiegand ein, dass Lilium auch an größeren Modellen arbeitet. Die Besonderheit der Lilium-Jets sind die eigenentwickelten ummantelten elektrischen Strahltriebwerke. Beim fünfsitzigen Demonstrator war von 36 E-Triebwerken die Rede. Auch das siebensitzige Modell – Pilot plus sechs Passagiere – hat 36 Motoren und soll sowohl in Europa als auch in den USA zugelassen werden. Das ungewöhnliche Lilium-Technologiekonzept sorgt seit jeher für Diskussionen in der Branche. Kritiker werfen Lilium vor, über geschicktes Marketing und wechselnde Versprechungen hohe Erwartungen aufzubauen, ohne tatsächlich nachprüfbare Fakten zu liefern. Es fehle an Transparenz. So hieß es im Januar, dass bereits Ende 2023, also in drei Jahren, der erste Serienflieger für einen Piloten plus vier Passagiere zugelassen sein soll. Nun wird der kommerzielle Betrieb des Siebensitzers für 2024 in Aussicht gestellt.

Auch eine Kapitalerhöhung geplant
Je mehr Lilium-Chef Wiegand Zukunftsphantasien entwickelt, desto mehr Zweifel weckt er. Etwa beim Luftfahrtexperten Professor Mirko Hornung von der TU München. Kritiker sprechen von einer großen Ankündigungsblase, die womöglich platzen könnte, weil weltweit an Lufttaximodellen gearbeitet wird, aber sicher nicht alle Erfolg haben werden. Um Zweifel zu zerstreuen, verweist Lilium auf renommierte Branchenexperten in Schlüsselpositionen, etwa von Airbus. So gehört inzwischen auch Ex-Airbus-Chef Tom Enders dem Verwaltungsrat an. In dem Top-Gremium sind auch der schwedische Milliardär, Softwarespezialist und Skype-Gründer Niklas Zennström, der deutsche Unternehmer und Technologieinvestor Frank Thelen und David Wallerstein, Technologie-Schlüsselmanager beim chinesischen Technologiekonzern Tencent, der auch in Lilium investiert hat, vertreten.

In den vergangenen drei Jahren hat Lilium bereits gut 400 Millionen Euro bei diversen Investoren eingesammelt. Die Fusion von Lilium mit dem Börsenvehikel Quell Acquisition Corp. soll 830 Millionen Dollar in die Kasse spülen, einschließlich einer Kapitalerhöhung um 450 Millionen Dollar in Form einer PIPE (Private Investment in Public Equity), woran sich alte, aber auch neue Investoren beteiligen sollen. An der Spitze von Quell Acquisition steht der Ex-Präsident von General Motors Nordamerika, Barry Engle, der nun auch in den Verwaltungsrat von Lilium einziehen soll. Quelle: ‘Die Welt‘.

Jet-Heimkehrhilfe im Eigenbau

Aufgrund seiner kompakten und modularen Bauweise ist das PSR Jet System geeignet, es in Segelflugzeugen der 15 und 18 m Klasse nachzurüsten. Das PSR Jet System ist die sicherste und leistungsfähigste Heimkehrhilfe und wurde mit dem Luftsportmagazin Flugsicherheitspreis 2018 ausgezeichnet.

Das PSR T01 Jet Triebwerk wurde durch die EASA als Luftfahrtgerät zugelassen (EASA .E.108). Für den Einbau des PSR Jet Systems in Segelflugzeuge bildet eine ergänzende Musterzulassung STC die behördliche Grundlage. Der Einbau kann durch einen Luftfahrttechnischen Betrieb, aber auch als Selbsteinbau nach Technischen Mitteilungen und Arbeitsanweisungen des STC-Halters des entsprechenden Musters erfolgen. Quelle: Pressemeldung von Klaus Meitzner, PSR Jet-System. Kontakt: tech.info@psr-jet-system.com.