Schlagwort-Archive: Hubschrauber

Briten wollen Flugplatz Senne wieder nutzen

Das britische Militär will den stillgelegten Flugplatz Senne wieder nutzen. Medienberichten zufolge heißt es vom Pressesprecher der Briten, dass dort in Zukunft Hubschrauberlandungen und Fallschirmsprünge geprobt werden könnten. Anrainerkommunen kritisieren, dass sie nur unzureichend über die Pläne der Briten auf dem Truppenübungsplatz Senne informiert werden. Quelle: ‘Radio Bielefeld‘.

Segelflugzeug-Unfall-Untersuchung

Im Landkreis Kassel ist am Sonntag, 16. Mai, ein Segelflugzeug abgestürzt. Die Rettungskräfte suchten 90 Minuten nach dem Flugzeug. Der Pilot kam ums Leben. Die Bundesanstalt für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig (BFU) hat bei der Untersuchung des am vergangenen Sonntag beim Flugplatz Dingel bei Hümme abgestürzten Segelflugzeug keine technischen Probleme festgestellt. Die Experten aus Braunschweig hatten das komplette Wrack und vor allem die Steuerung untersucht, aber keine Hinweise auf eine Fehlfunktion entdeckt. Die Untersuchung war allerdings nach Angaben eines BFU-Sprechers wegen des hohen Zerstörungsgrades des Wracks schwierig.

Ein Zwischenbericht wird voraussichtlich Ende Juli veröffentlicht. Fest stehe, dass das Flugzeug nach dem Windenstart über dem angrenzenden Wald abkippte und dann zwischen den Bäumen auf dem Boden aufschlug. Der 61-jährige Pilot wurde dabei, wie berichtet, tödlich verletzt. Laut BFU liege es nun daran, ob eine Obduktion der Leiche Hinweise auf möglicherweise gesundheitliche Beeinträchtigungen würde.

Die wiederum schloss die Kasseler Kriminalpolizei nach den bisher vorliegenden Ergebnissen aus. Wie deren Pressesprecher Matthias Mänz gestern auf Anfrage unserer Zeitung erklärte, hätten die ersten vorläufigen Obduktionsergebnisse keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, auf äußere Einflüsse oder auf einen medizinischen Notfall ergeben. Für weitere Ergebnisse wären weitere Untersuchungen nötig. Bis da ein Ergebnis vorliege, könne es aber noch mehrere Wochen dauern. Man müsse deshalb bei dem Absturz von einem Unfall ausgehen. Quelle: ‘HNA‘ und Bericht im ‘Westfalen-Blatt‘.

Künftig dürfen auch Hubschrauber landen

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat dem Antrag des Luftsportvereins Goch stattgegeben und die Genehmigung für Hubschrauberstarts und -landungen auf dem Sonderlandeplatz Goch-Asperden erteilt. Die Unterlagen des Bescheids, der bereits am 14. Dezember erging, werden vom 25. Januar bis 8. Februar im Besprechungszimmer der Stadt Goch, Markt 2, ausgelegt. Dies ist allerdings nur nach Voranmeldung möglich, montags bis donnerstags von 8.30 bis 12 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr, freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr. Termine können unter 02823/320-118 vereinbart werden. Zusätzlich stehen der Genehmigungsbescheid und die Anlagen auf der Homepage der Bezirksregierung.

Der Landeplatz in Goch-Asperden wird vom Luftsportverein Goch genutzt. Bisher war er für Segelflugzeuge, Motorsegler, Flugzeuge (bis 2000 Kilogramm), Ultraleichtflugzeuge und Ballone zugelassen. Mit der Genehmigung kommen nun Hubschrauber bis 2000 Kilogramm dazu. Der Betrieb ist auf Sichtflug bei Tag ausgelegt, die Betriebszeiten liegen zwischen 6 und 22 Uhr. Um die Belastungen für Anwohner zu minimieren, legt die Genehmigung für den Hubschrauberbetrieb fest, dass nicht mehr als vier Flugbewegungen pro Tag, nicht mehr als 32 im Monat und höchstens 176 im Jahr zulässig sind. Jeder Start und jede Landung gelten dabei als eigene Flugbewegung. Quelle: ‘NRZ.de‘.