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Saisonende am Flughafen Heringsdorf

Der Geschäftsführer des Flughafens Heringsdorf, Dirk Zabel, sagte, es ein sehr schwieriges Jahr für die gesamte Branche gewesen. Etwas geholfen hat demnach, dass die Lufthansa relativ früh – nämlich schon am 30. Mai – die Verbindung von und nach Frankfurt am Main wieder aufgenommen hatte. Dennoch: Im vergangenen Jahr nutzten noch rund 21.000 Gäste die Anreise mit dem Flugzeug auf die Insel Usedom, in diesem Jahr liegt die Zahl der Linienpassagiere bei 6.000.

Positive Signale für kommende Flugsaison
Auch wenn die Zahl der Fluggäste deutlich unter dem Vorjahresniveau liegt, so lag das nicht an einer fehlenden Nachfrage. Im Gegenteil: die Flieger, die ankamen waren in der Regel zu 80-95 Prozent ausgelastet. Auch für das kommende Jahr gebe es positive Signale, so der Flughafenchef weiter. Aktuell werden Verhandlungen mit verschiedenen Airlines geführt um den Flug- und Linienbetrieb in Heringsdorf weiter auszubauen. Quelle: ‘NDR‘.

100 Jahre Flughafen Heringsdorf

Einer der ältesten Flughäfen Deutschlands feiert sein 100-jähriges Jubiläum: der Airport Heringsdorf. Am 5. Juli 1919 wurde der Linienflugverkehr auf dem so genannten Landeflugplatz aufgenommen. Aus dem Exerzierplatz der Swinemünder Garnison – die polnische Stadt liegt nur einen Katzensprung weit entfernt – wurde der erste Flugplatz Pommerns. Er gilt als zweitältester auf dem Gebiet der ostdeutschen Bundesländer, nach Leipzig-Mockau, und als einer der ältesten in Deutschland. 100 Jahre. Vor 100 Jahren wurde der Vertrag von Versailles unterschrieben und Max Planck bekam den Nobelpreis für Physik. Rund 20 000 Linienpassagiere werden hier im Schnitt pro Jahr abgefertigt. Noch einmal so viele Geschäfts- und Privatleute nutzen jährlich die 2,3 Kilometer und die 600 Meter langen Lande- und Startbahnen. „Hier landen keine Millionäre mit ihren Maschinen, sondern vor allem ,normale’ Gäste“, betont Zabel. Ebenso gehören medizinische Flüge dazu. Der größte Flieger, der derzeit regelmäßig auf dem Areal landet, ist ein A 320 mit 150 Passagieren an Bord. Die Linienflüge kommen und gehen nach Frankfurt/Main, Stuttgart, Düsseldorf, Dortmund, Zürich. Quelle: ‘Ostsee-Zeitung‘.