Der EuroAirport stellt den Betrieb der Leicht- und Freizeitaviatik in der Zone Nord spätestens Ende 2026 ein. Grund sind wirtschaftliche Defizite, steigende Unterhaltskosten und anstehende Infrastruktur-Investitionen, die sich bis zur geplanten Flächensperrung im Jahr 2030 nicht amortisieren liessen.
Seit 1967 nutzt die Freizeit- und Leichtaviatik diesen Bereich. Für die Einhaltung behördlicher Vorgaben wären nun hohe Investitionen nötig. Parallel dazu benötigt der Flughafen die Fläche für strategische Projekte, etwa den Ausbau des Terminals (EMT Landside) und logistische Abläufe im kommerziellen Luftverkehr.
Die parallele Nutzung durch Freizeit-, Leicht- und Linienflüge erschwert zudem den Betrieb und erhöht den Koordinations-Aufwand. In der Vergangenheit kam es mehrfach zu Zwischenfällen.
Nicht betroffen ist der Businessflugverkehr, da Business Jets nicht in der Zone Nord stationiert sind. Der Flughafen steht im engen Austausch mit der betroffenen Konzessionärin GAC Basel AG, um die Übergangsphase gemeinsam tragfähig zu gestalten.

