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FAA Flugverbot für N-registrierte Flugzeuge

Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat Registrierungszertifikate von rund 800 Flugzeugen für ungültig erklärt, welche über die britische Firma Southern Aircraft Consultancy Inc. (SACI) als Treuhänder registriert waren. Dies führt zu einem weltweiten Flugverbot für die betroffenen Luftfahrzeuge.

Die Maßnahme, die am 13. Januar 2026 bekannt gegeben wurde, betrifft eine breite Palette von Luftfahrzeugen, darunter auch Geschäftsreiseflugzeuge, Turboprops und Hubschrauber . Die FAA begründet den Schritt damit, dass SACI die US-Staatsbürgerschafts-Anforderungen für Treuhänder nicht erfüllt.

Hintergrund der FAA-Entscheidung

Nach den Vorschriften der FAA muss ein Treuhänder, der ein Luftfahrzeug für einen Nicht-US-Bürger registriert, entweder selbst US-Staatsbürger sein oder als „resident alien“ in den USA ansässig sein . Die FAA kam zu dem Schluss, dass SACI, ein im Vereinigten Königreich ansässiges Unternehmen, diese Voraussetzung nicht erfüllt. SACI selbst führt die Entscheidung der FAA darauf zurück, dass die Verwaltung der Treuhandverhältnisse von Personal in Großbritannien durchgeführt wurde . Die FAA hat SACI angewiesen, alle betroffenen Registrierungszertifikate innerhalb von 21 Tagen zurückzugeben .

Auswirkungen auf die Halter

Für die Halter der betroffenen Flugzeuge bedeutet die Entscheidung ein sofortiges Startverbot. Die britische Zivilluftfahrtbehörde CAA hat bestätigt, dass ohne ein gültiges Registrierungszertifikat die rechtliche Grundlage für den Flugbetrieb entfällt . Dies hat auch potenzielle Auswirkungen auf den Versicherungsschutz der Luftfahrzeuge .

Betroffene Halter haben nun zwei Möglichkeiten, ihre Flugzeuge wieder legal in Betrieb zu nehmen:

  1. Neuregistrierung in einem anderen Land: Das Luftfahrzeug kann im Register eines anderen Staates eingetragen werden.
  2. Neuregistrierung in den USA: Eine erneute Registrierung bei der FAA ist möglich. Hierfür muss ein neuer, konformer Treuhänder benannt oder eine andere Eigentümerstruktur gewählt werden. Für die Neuregistrierung sind ein Eigentumsnachweis und die Entrichtung einer Gebühr von 5 US-Dollar erforderlich. Die FAA stellt daraufhin eine temporäre Betriebsgenehmigung für Flüge innerhalb der USA aus. Für internationale Flüge kann eine beschleunigte Bearbeitung beantragt werden, eine sofortige Genehmigung für Flüge außerhalb der USA gibt es jedoch nicht .

Reaktion von Southern Aircraft Consultancy

SACI zeigte sich von der Entscheidung der FAA überrascht und kündigte an, diese rechtlich anzufechten . Gleichzeitig hat das Unternehmen eine Lösung für seine Kunden in die Wege geleitet. Am 15. Januar 2026 gab SACI bekannt, dass eine Vereinbarung mit der US-amerikanischen Treuhandgesellschaft Valiair getroffen wurde. Valiair soll das Geschäft von SACI übernehmen, mit dem Ziel, die Konformität wiederherzustellen und die betroffenen Flugzeuge so schnell wie möglich wieder in die Luft zu bekommen. Im Idealfall würde dies für die Kunden lediglich einen Wechsel des Treuhänders bedeuten, ohne dass eine komplette Neuregistrierung erforderlich wäre .


Einordnung

Die AOPA UK betont, dass es sich bei der Maßnahme der FAA um ein rein administratives und regulatorisches Problem handelt und keine Bedenken hinsichtlich der Lufttüchtigkeit, der Wartungsstandards oder der Flugsicherheit der betroffenen Flugzeuge bestehen .

Flughafen Hawthorne als Lufttaxi-Hub

Archer Aviation hat den Hawthorne Municipal Airport in Los Angeles für 126 Millionen US-Dollar übernommen und damit die Kontrolle über das 80 Hektar große Gelände gesichert. Der Standort, nur drei Meilen vom LAX entfernt, soll als zentraler Knotenpunkt für Archers Lufttaxi-Netzwerk dienen und zugleich Testgelände für KI-gestützte Luft- und Bodenoperationen werden. Außerdem plant das Unternehmen Einsätze bei den Olympischen Spielen 2028, wo eine hohe Nachfrage nach Premium-Lufttaxi-Diensten erwartet wird.

Um die Investition in Hawthorne sowie die weitere Entwicklung des „Midnight“ eVTOL und die Erweiterung des geistigen Eigentums durch die Patentvermögenswerte von Lilium zu finanzieren, meldete Archer eine Kapitalerhöhung von 650 Millionen US-Dollar. Diese Maßnahme erhöht zwar die Liquidität auf über zwei Milliarden US-Dollar, löste aber Verwässerungs- und Cash-Burn-Bedenken bei Anlegern aus: Durch die Ausgabe neuer Aktien verringert sich der Anteil bestehender Aktionäre, während der hohe laufende Kapitalverbrauch („Cash Burn“) Fragen nach der nachhaltigen Finanzierbarkeit des Unternehmens aufwirft.

Trotz eines im dritten Quartal mit 130 Millionen US-Dollar leicht unter den Erwartungen liegenden Nettoverlustes fiel die Aktie zeitweise um bis zu 20 %. Die Umwandlung des Flughafens Hawthorne in einen voll funktionsfähigen Lufttaxi-Hub erfordert zudem umfangreiche behördliche Genehmigungen, Infrastrukturarbeiten und die FAA-Zertifizierung des „Midnight“ eVTOL.

Strategisch bietet der Standort große Vorteile, doch finanzielle und regulatorische Risiken bleiben hoch. Der Deal unterstreicht Archers ehrgeizige Roadmap in der urbanen Luftfahrt, zeigt aber zugleich, dass die Umsetzung eines flächendeckenden Lufttaxi-Betriebs noch erhebliche Herausforderungen mit sich bringt.

Frist für US-Adresse bei FAA-Lizenz ausgelaufen

Inhaber von US-Pilotenlizenzen müssen bei der amerikanischen Luftfahrtbehörte FAA seit dem 7. Juli 2025 eine postalische Adresse in den USA angeben.

Wenn Sie bereits eine Adresse in den USA haben, ist die postalische Zustellung von Informationen der FAA sichergestellt. Wenn Sie ausserhalb der USA wohnen, können Sie einen US-Agenten beauftragen, der die Post an Sie weiterleitet. Sie können den „Agenten Ihres Vertrauenshier registrieren. Foto: ‚ATP‚.

Schweiz und UK vertiefen Zivilluftfahrt-Partnerschaft

Im Bereich Drohnen arbeiten die Aufsichtsbehörden der Schweiz und des Vereinigten Königreichs (United Kingdom UK) seit Jahren erfolgreich zusammen. An der Konferenz der Luftfahrtbehörden Europas (EASA) und der USA (FAA) unterzeichnete das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) und die UK Civil Aviation Authority (CAA) am 10. Juni 2025 in Köln einen Letter of Intent (LOI). Das Ziel: Die erfolgreiche Zusammenarbeit stärken.

Eine Drohne transportiert medizinische Güter über dicht besiedeltem Gebiet. Für die Inspektion einer grossflächigen Energieanlage kommt eine Drohne zum Einsatz. In beiden Fällen findet der Flug ausserhalb des Sichtbereichs statt. Die Drohnenindustrie boomt; die Nachfrage für komplexe Drohnenflüge steigt. Um diese Technologie sicher in das nationale Luftfahrtsystem zu integrieren, entwickelten die Schweiz und das UK mit weiteren Staaten gemeinsame Regeln für die Bewilligung und Zertifizierung.

Bis zum Brexit 2020 arbeiteten die Schweiz und das UK in den internationalen Gremien für Drohnen engzusammen. Beide Staaten haben ein grosses Interesse an innovations- und KMU-freundlichen Regelungen im Drohnenbereich. Deshalb unterzeichneten das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) und die UK Civil Aviation Authority (CAA) nun einen Letter of Intent (LOI). Ziel dieser Absichtserklärung ist es, den Wissens- und Daten-Austausch in den Bereichen Drohnen, Modernisierung des Luftraums und der grossflächigen Sichtbarmachung aller Luftraumnutzenden zu erleichtern. Quelle: ‚news.admin.ch‚.

NASA entwickelt Drohnen-Verkehrsmanagement-System

Angesichts des wachsenden Drohnenverkehrs hat die NASA ein innovatives Verkehrs-Management-System (UTM – Unmanned Aircraft System Traffic Management) entwickelt, das Drohnenflüge sicher und effizient koordiniert. Statt über Fluglotsen erfolgt die Koordination cloudbasiert – Drohnenbetreiber teilen geplante Flug-Routen digital und vermeiden so Konflikte automatisch.

Die Idee stammt von NASA-Forscher Parimal Kopardekar, der früh erkannte, dass herkömmliche Flugüberwachungs-Systeme für eine mögliche Drohnenflut nicht ausreichen würden. Das UTM funktioniert ähnlich wie Navigations-Apps: Es berücksichtigt Wetter, Hindernisse und andere Flugbewegungen – und plant Ausweichrouten in Echtzeit, bevor eine Drohne startet.

Nach erfolgreichen Tests erlaubt die US-Luftfahrtbehörde FAA inzwischen erstmals simultane Drohnenflüge mehrerer Anbieter über Städten wie Dallas. Firmen wie Zipline, Wing oder DroneUp teilen dabei freiwillig Flugdaten, um Kollisionen zu verhindern – ein Novum in der Wettbewerbs-getriebenen Branche.

Ein Durchbruch könnte mit der erwarteten FAA-Regel „Part 108“ kommen: Sie soll Flüge außerhalb der Sichtlinie erlauben, wenn UTM genutzt wird – ein entscheidender Schritt für Lieferdienste und Einsatzdrohnen. Voraussetzung bleibt, dass alle Beteiligten kooperieren und Daten austauschen.

Massenentlassungen bei der FAA

Kurz nach dem Flugzeugabsturz vom 11. Februar 2024 in Washington DC hat die Trump-Regierung Hunderte von Mitarbeitern der Federal Aviation Administration (FAA) entlassen. Betroffen sind Systemspezialisten, Sicherheitsinspektoren und Mechaniker.

Teil von Musks Sparprogramm
Die Gewerkschaft PASS kritisiert die Maßnahme angesichts des Personalmangels und jüngster Unfälle als „unverantwortlich“. Die Entlassungen sind Teil eines Sparprogramms unter Elon Musks Department of Government Efficiency (Doge), welches den Bundes-Personal-Bestand stark reduzieren soll. FAA und Verkehrsminister Sean Duffy betonten, dass sicherheitskritische Funktionen erhalten bleiben und SpaceX Verbesserungen vorschlagen werde.

Donald Trump sorgte für Kontroversen, indem er Diversitäts-Programme für gesenkte Einstellungsstandards verantwortlich machte. Zudem ordnete er die Entlassung fast aller Bundesangestellten in der Probezeit an. Auch die CDC und Ethikbehörden sind betroffen. Kritiker warnen vor Risiken für öffentliche Sicherheit und Governance.

US Adresse für Inhaber von FAA Lizenzen nötig

Inhaber von FAA Pilotenlizenzen müssen bei der FAA bis zum 7. Juli 2025 eine Post-Adresse in den USA angeben, bei Neuerwerb einer FAA-Lizenz gilt dies ab dem 6. Januar 2025. Details zur praktischen Umsetzung werden von der Behörde noch veröffentlicht.

Erfüllt man diese Vorschrift nicht, dürfen die Rechte der Lizenz nach dem Stichtag nicht mehr genutzt werden. Diese neue Regelung gilt auch für Lizenzen, die auf Grundlage einer ausländischen Lizenz („Lizenzvalidierungen“) ausgestellt wurden. Betroffen sind auch Inhaber anderer FAA Lizenzen, z.B. Mechaniker.

Eine Lösung ist ein „US-Agent“, der Post der FAA an den Lizenzinhaber weiterleitet. Das kann ein Dienstleiter sein, der diesen Service anbietet oder auch ein US Bürger über 18 Jahre, der sich für diese Aufgabe bereit erklärt.

Auch wenn wir diese Änderung im Zeitalter elektronischer Kommunikation nicht für sinnvoll halten, ändern können wir sie leider nicht. Wir arbeiten daran, eine kosten-günstige Möglichkeit für unsere Mitglieder zu finden. Weitere Informationen werden in Kürze veröffentlicht. Quelle: ‚aopa.de‚.

Bleifreies AVGAS für Cessna 172 S/R zugelassen

Der Einsatz des bleifreien Avgas-Treibstoffs Swift 100R ist von der US-Luftfahrtbehörde FAA für die Cessna Typen 172 S und R genehmigt worden.

Der US-Treibstoffhersteller „Swift Fuels“ aus West Lafayette in Indiana, hat von der US-Luftfahrtbehörde FAA eine ergänzende Musterzulassung STC (Supplemental Type Certificate) für den bleifreien Avgas Treibstoff Swift 100R (R für Renewable) erhalten. Das STC bezieht sich auf den Lycoming-Motor IO-360-L2A, der in den Cessna Typen 172 S und R verbaut ist. Für diese Flugzeugtypen erteilte die FAA ebenfalls die Zulassung mittels STC. Swift 100R verfügt über eine Motoroktanzahl (MON) von 100, wie das verbleite Avgas 100LL. Eine ASTM-Spezifikation für Swift 100R ist derzeit in Arbeit. Die Produktionsspezifikation hat bereits die erste Runde des sogenannten Balloting-Prozesses durchlaufen. Eine Approved Model List (AML), die in Zusammenarbeit mit der FAA erstellt wird, soll eine Betankung möglichst aller Flugzeugmuster, die auf Avgas angewiesen sind, ermöglichen.

Der Treibstoff ist laut Swift Service Instruction SI-1 mit allen bisher bekannten zugelassenen Kraftstoffsorten problemlos mischbar und erfordert keinen Umbau am Motor oder an der Zelle. Auch sind bei unsachgemäßem Gebrauch keine Veränderungen oder gar Schäden an Lack und Oberflächen des Flugzeugs zu befürchten. Die Europa-Niederlassung von Swift Fuels, die Swift Fuel GmbH mit Sitz in Saarbrücken, treibt die Validierung und formale Anerkennung der amerikanischen STC’s bei der EASA voran, welche zeitnah von der europäischen Luftfahrtbehörde erwartet wird. Dr. Thomas Albuzat, Chemiker und Pilot, leitet die Niederlassung.

Die Task Force Avgas der Bundeskommission Motorflug des DAeC weist darauf hin, dass Avgas UL91 für die allermeisten Flugzeuge im Vereinsbetrieb eine praktikable Alternative zum Avgas 100LL ist. Neben der Umwelt wird auch der Flugmotor geschont, weil keine Bleirückstände mehr entstehen. Behindert wird die Verbreitung von UL91 durch das noch dünne Versorgungsnetz für diesen Kraftstoff. Hinzu kommt der Irrglaube, man müsse für die Verwendung des bleifreien Flugbenzins ein STC, also eine Ergänzende Musterzulassung (EMZ) nachweisen. Letzteres ist jedoch nicht erforderlich, denn UL91 ist ein „Aviation Gasoline“ (Avgas).

Es genügt die Durchführung des EASA Standard Change CS-SC202. Es reichen ein ausgefülltes Formblatt, die Plakatierung der Tankeinfüllöffnungen am Flugzeug und ein Einleger in das AFM, das Flughandbuch. Hier stellt die Task Force Avgas das notwendige Rüstzeug kostenfrei zur Verfügung. Voraussetzung ist, dass das Triebwerk für UL91 zugelassen ist. Quelle: ‚DAeC‚.

Bleifreier Kraftstoff für Islander-Flugzeuge

Britten-Norman unternimmt mit der Einführung der Unleaded Fuel Modification für seine BN2B-26-Kernmotor (Lycoming O-540-E4C5) Islanderflugzeuge den nächsten Schritt auf dem Weg in die nachhaltige Luftfahrt. Die drei in dieser Modifikation zugelassenen, bleifreien Kraftstoffspezifikationen sind ASTM D7547 (UL 91 & UL 94), DEF-STAN 91-090 (UL 91) und HJELMCO (91/96 UL).

Zusätzlich zur Verringerung ihrer Umweltauswirkungen können Betreiber von Islander-Flugzeugen, die auf bleifreie Kraftstoffe umsteigen, mehrere Vorteile genießen. Dazu gehören Kosteneinsparungen beim Betanken, reduzierte Wartungskosten, der Zugang zu einer breiteren Palette von Flugkraftstoffoptionen, verlängerte Wartungsintervalle und eine verbesserte Sicherheit durch den Einsatz von bleifreien Kraftstoffen.

Die Entscheidung der US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA), die angeführte AVGAS auslaufen zu lassen, hat die Bedeutung des Übergangs zu bleifreien Kraftstoffen weiter unterstrichen. Die Zertifizierung dieser neuen Kraftstoffarten für den Britten-Norman-Insulaner durch die Einführung der Unleaded Fuel Modification öffnet die Tür für weitere Möglichkeiten für neue und umweltfreundliche Kraftstoffarten in der Zukunft. Quelle:‘britten-norman.com‚.

US-Luftfahrt will modernere FAA-Infrastruktur

Verschiedene Interessenvertretern der Luftfahrtindustrie haben sich schriftlich an die Luftfahrt-Vertreter im US-Kongress gewendet, um verstärkte Investitionen in das Budget für die Modernisierung der Flugsicherung der FAA zu erhalten. Darin wird die wirtschaftliche Bedeutung der Branche hervorgehoben, da die Luftfahrt mehr als fünf Prozent des US-BIP ausmacht. Es wird gefordert, mehr für den Erhalt und die Modernisierung des Flugsicherungssystems der FAA zu tun.

„Wir bitten die Bewilligungsbehörden, mit der FAA und allen Interessengruppen zusammenzuarbeiten, um das System durch zielgerichtete und vorhersehbare Mittel zu unterstützen, die in erster Linie aus dem AATF (Airport & Airway Trust Fund) stammen, um sicherzustellen, dass die FAA über einen Plan verfügt, um die nötigen Ressourcen für ein sicheres und effizientes Wachstum zu nutzen“, heißt es in dem Schreiben.

Die Zukunft der Flugsicherung hat früher zu Meinungsverschiedenheiten geführt, da einige Teile der Branche die Privatisierung des US-Systems forderten. Das aktuelle Schreiben ist ein Bekenntnis dazu, dass die FAA die Einrichtung der Wahl ist, um das nationale System zu beaufsichtigen. Die Interessenvertreter lobten die bereits geleistete Arbeit zur Bereitstellung von Finanzmitteln und zum Schutz des Luftraumsystems.

FAA and EASA pledge strong cooperation

The Federal Aviation Administration (FAA) and European Union Aviation Safety Agency (EASA) have pledged to work together to meet the challenges of a fast-changing and evolving aviation industry and the increasing speed of development of future technologies. Leaders from the FAA and EASA discussed the renewed commitment at the 2024 International Aviation Safety Conference.

“We aim to promote a cooperative and collective approach to aviation safety and modernisation,” said FAA Administrator Mike Whitaker. “As we look to the next decade, establishing a unified strategic direction based on information sharing and collaboration with our international partners will meet the needs of our global aviation system of the future.”

“The aviation industry is in the fastest period of change since commercial flights began. New technologies are urgently needed to make the industry more sustainable. Other innovations, for example in artificial intelligence, are emerging rapidly, and we have a generational change in the workforce,” said Florian Guillermet, Executive Director of EASA. “It is more important than ever that international aviation regulators work together to accompany the changes and ensure safety needs are always met.”

Discussions in plenary sessions and side meetings at the three-day conference around the theme “Building foundations: Preparing for the next decade together” reinforced that strong collaboration between regulators is essential to keep pace with this rapid evolution.

The FAA and EASA pledge to:

  • prioritise enhancing cooperative efforts at all working levels between our organisations;
  • strengthen the focus and information exchange on safety oversight to promote a strong safety culture;
  • optimise our resources and fully leverage the US-EU Aviation Safety Agreement, encouraging our technical experts to work together and rely on one another to reduce duplication of effort, taking a risk-based approach;
  • deepen proactive collaboration on certification activities and operational frameworks for new and innovative technologies;
  • expand and target cooperation on rulemaking efforts earlier in the development process;
  • promote aviation sustainability, particularly activities on sustainable aviation fuel development and deployment;
  • partner to ensure that the goals of the Bilateral Enhancement Roadmap on certification activities are realised;
  • reinforce cooperation on the analysis and mitigation of systemic safety risks as well as innovation and future aviation technologies; and
  • facilitate exchange and information sharing on topical areas and emerging risks facing aviation safety, such as cybersecurity, conflict zones, and global positioning system / global navigation satellite system (GPS/GNSS) interference.

The FAA-EASA International Aviation Safety Conference brings together around 400 senior aviation professionals from regulators, manufacturers, airlines, and associations from all over the world. The event is held annually and is alternately hosted by the FAA and EASA. Next year’s conference will take place in Cologne on June 10-12, 2025.

Tecnam P-Mentor with FAA-Certificate

Tecnam announced that the Federal Aviation Administration (FAA) has awarded a full Type Certificate to the P-MENTOR with the number A00067IB for Part 23 of the FAA Regulations. The aircraft manufacturer is now on track to begin deliveries to flight schools across the United States, starting with the first (20) to HCH Aviation in partnership with Stephen F. Austin State University in Austin, Texas, followed by Kilo Charlie Aviation in New Century, Kansas and EpicSky Flight Academy in Des Moines, Iowa.

The P-Mentor is a two-seat aircraft, powered by the Rotax 912isC3, featuring the Garmin G3X IFR touch screen suite with PBN/RNAV/AFCS capabilities, compliant with the latest CS-23 EASA & FAA amendments. The Mentor is a turnkey solution for many flight schools to train students from their first flight up to their CPL-IR on a single platform. With a variable pitch propeller, a simulated retractable landing gear and an optional ballistic parachute, the P-Mentor has everything flight schools are looking for in today’s market. The P-Mentor is designed to offer the best human-machine interface, resulting in the most effective and efficient VFR/IFR training. The generous fuel capacity will allow flight schools to fly all day without refuelling, which improves operational value. The P-Mentor’s fuel consumption is just 3.70 US Gal/h (14 lt/h) contributing to a very low cost of operations averaging $65 per hour.

The P-Mentor allows complete PPL, IR and UPRT training, with approved PBN/RNAV as well as AFCS: the entire training syllabus with unprecedented fuel consumption and emissions, further enhancing the renowned profitability of the Tecnam-made fleet. The entry into service of the P-MENTOR two-seater IFR training aircraft has been eagerly awaited by a large number of flight schools who have been demanding a replacement for the many hundreds of “legacy” FAR23/CS23 IFR training aircraft currently in service around the world. This aircraft will open up many profitable opportunities within the flight training market and revolutionize the training paradigm. Source: ‚Tecnam‚.

FAA Warning: Serious Navigation Failures

Since publishing Monday’s risk warning on complex navigation failures following fake GPS signals, we have received further concerning reports from operators, mirroring the same events. The impact of the nav failures is becoming clearer, with one operator almost entering Iranian airspace without clearance, and another left requiring ATC vectors all the way to their destination in Doha. In total, we now have 20 reports of almost identical situations. Full reports are in Version 2 of our Risk Warning (PDF), see further down. On Wednesday evening, the FAA issued a warning memo to aircraft operators as a result of the situation, warning of increased “safety of flight risk to civil aviation operations”.

Embraer Legacy 650: We nearly entered Iran airspace with no clearance
One of the new reports received since Monday was from an Embraer 650 crew en route from Europe to Dubai. They tell us, “In Baghdad airspace, we lost both GPS in the aircraft and on both iPads. Further, the IRS didn’t work anymore. We only realized there was an issue because the autopilot started turning to the left and right, so it was obvious that something was wrong. After a couple of minutes, we got error messages on our FMS regarding GPS, etc. So we had to request radar vectors. We were showing about 80 nm off track. During the event, we nearly entered Iran airspace (OIIX/Tehran FIR) with no clearance.

Challenger 604: Required vectors all the way to Doha
Another new crew report received since our first warning informs us: “Nearing north of Baghdad something happened where we must have been spoofed. We lost anything related to Nav and the IRS suggested we had drifted by 70-90 miles. We had a ground speed of zero and the aircraft calculated 250kts of wind. The FMSs reverted to DR (Dead Reckoning) and had no idea where they were.

We initially took vectors to get around the corner at SISIN. Nav capability was never restored, so we required vectors all the way from Iraq to Doha for an ILS. We never got our GPS sensors back until we fired up the plane and went back to home base two days later.

Concern grows over flight risk
With these additional reports, OPSGROUP has increased concerns over the situation:

  • Security risk: Navigation failures are occurring in close proximity to the Iranian border. One aircraft reported almost straying into Iranian airspace (Tehran FIR, OIIX) without a clearance. This area of the border is considered sensitive by Iran: there are two large missile bases just across the boundary: one at Kermansah (a huge facility with dedicated anti-aircraft weapons), and another at Khorramabad. For context, Iran shot down a passenger aircraft in 2020 in Tehran (accidentally), and has been heard in September 2023 issuing warnings on 121.5 with threats to shoot down aircraft entering the FIR without a clearance.
  • The Navigation failures are severe. The second report above highlights how the crew had no option but to request radar vectors – all the way to their final destination. In many other reports, most aircraft have no reliable onboard navigation, for periods of 20-30 minutes and in some cases an hour or more.
  • Compounding failures. Individually these incidents can mostly be resolved with the help of ATC. Consider, however, an ATC comms failure, ATC radar failure, or an emergency situation: engine failure, decompression, or even a medical divert. The workload would quickly become extreme, and diverting at night (when most flights are transiting the area) without basic navigation capability is not a scenario we want to deal with.
  • Inadequate guidance for crews: Current FCOM/AOM procedures available to aircrew are insufficient to capably deal with this new GPS spoofing issue. Having been shown to be possible, there is potential for it to occur elsewhere in the world.

FAA Warning Issued:
On Wednesday evening, the FAA released a memo for aircraft operators titled “Iraq/Azerbaijan – GPS Jamming and Spoofing Poses Safety Risk“.”
The memo advised that “Potential spoofing activities reported by various civil air operators in Iraq and Azerbaijan pose a safety of flight risk to civil aviation operations in the Baghdad (ORBB) and Baku (UBBA) Flight Information Regions (FIR).”
“The recent opensource reporting regarding spoofing incidents, if confirmed, would pose increased safety of flight risks, due to potential loss of aircraft situational awareness and increased pilot and regional air traffic control (ATC) workload issues, which can lead to potential accidents and/or loss of life.”
“FAA recommends that U.S. civil air operators transiting ORBB and UBBA monitor regional NOTAMs, put additional emphasis on maintaining continuous communications with appropriate air traffic control authorities while monitoring aircraft equipment performance closely for any discrepancies or anomalies, and to be prepared to operate without GPS navigational systems.”

Source: ‚OPS Group‚.