Am 16. November 2025 absolvierte das Segelflugzeug AS 35 Mi seinen Erstflug vom Werksflugplatz Huhnrain. Das von Alexander Schleicher Segelflugzeugbau entwickelte Flugzeug der Offenen Klasse startete um 09:20 Uhr.
Die Entwicklung des 20-Meter-Einsitzers begann im Herbst 2020. Der Erstflug wurde von Projektleiter Tobias Mörsel durchgeführt und dauerte rund eine Stunde. Im Fokus standen die Überprüfung der grundlegenden Systeme und der Flugeigenschaften. Mörsel beschrieb das Flugverhalten als ausgewogen und das Steuergefühl als präzise und direkt.
Die AS 35 Mi weist eine Flügelfläche von 11,75 m² auf und erreicht bei einer maximalen Abflugmasse von 730 kg eine Flächenbelastung von über 62 kg/m². Zur Ausstattung gehören ein integriertes Wankeltriebwerk und ein lenkbares Einziehspornrad.
Am unweit von Alpen und Chiemsee gelegenen Flugplatz Vogtareuth Zeuge gab es ein besonderes Ereignis: Der Segelflugschüler Felix Ziemann von der Flugsportgruppe Bölkow e.V. startete am Freitag, den 16. Mai 2025, zu seinem ersten Alleinflug. Felix, 26 Jahre, zu Hause in Rott am Inn, ist von Beruf Glaser und hat 2024 mit dem Segelfliegen begonnen.
Trotz bewölktem Himmel und immer wieder aufkommendem Regenschauern hob Felix im Doppelsitzer Janus D-7246 erstmals ohne Fluglehrer vom Flugplatz Vogtareuth ab. Die Schleppmaschine, Typ Remoqueur zog Felix auf rund 600m Höhe über Vogtareuth, bis Felix das Schleppseil vom Segelflugzeug ausklinkte und den lautlosen Flug begann. Insgesamt drei Platzrunden mit 30 min Flugzeit legte er unterbrochen von Regenschauern souverän zurück – ganz allein im Cockpit. Ein Moment, den kein Pilot je vergisst.
„Das ist schon seltsam, wenn das erste Mal keiner mehr hinten sitzt. Da geht einem ordentlich die Muffe“, sagte Felix nach der Landung mit einem Lächeln. Die Anspannung war ihm noch anzumerken, doch der Stolz überwog sichtlich. Die beiden Fluglehrer und Vereinsmitglieder zeigten sich begeistert von seiner Leistung: Zitat Bayerlein.
Natürlich durfte auch die traditionelle „Alleinfliegertaufe“ nicht fehlen: Nach dem dritten Solo-Flug erhielt Felix nicht nur einen Blumenstrauß mit Brennnesseln – damit er künftig immer mit dem richtigen Gefühl mit dem Steuerknüppel hantiert, auch das Hosenbodengefühl wurde sensibilisiert. Nach einer kurzen Gesangseinlage durch die Vereinsmitglieder nahm Felix dann die Glückwünsche aller entgegen. Die Flugsport-Gruppe Bölkow e.V. ist stolz auf ihren Nachwuchspiloten und freut sich, Felix auf dem weiteren Weg zur Segelfluglizenz begleiten zu dürfen. Der nächste Meilenstein für Felix ist die Umschulung auf den Vereins-Discus. Die Flugsportgruppe Bölkow wünscht Felix alles Gute für die weitere Ausbildung bis zum Erwerb der Pilotenlizenz.
Die Flugsportgruppe Bölkow e.V. freut sich jederzeit über Piloten und Interessenten jeden Alters, die den Flugplatz Vogtareuth, wegen seiner perfekten Lage im Alpen-Vorland, nördlich Rosenheim, zwischen Chiemsee und München, als hervorragenden Ausgangspunkt für Strecken- und Lust-Flüge in die Alpen, aber auch im Alpenvorland nutzen möchten. Neben den Vereinsegelflugzeugen bietet die Flugsportgruppe Bölkow e.V. eine Schleppmaschine DR400, Reisemotorflugzeug TB-200 auch eine 600m Asphaltbahn, die ganzjährigen Flugbetrieb erlaubt. In der Halle der Flugsportgruppe Bölkow e.V. stehen Stellplätze für die Unterstellung privater Segelflugzeuge und Segelflugzeug Anhänger bereit.
Am 11.September 2024 absolvierte die neue Diana 4 ER auf dem Flugplatz Bielsko-Biala in Polen erfolgreich ihren ersten Flug.
Die Diana-4 ist eine Weiterentwicklung der Diana-3. Die Diana-3 war ein neu entwickeltes 18m Segelflugzeug mit FES-Antrieb, deren erster Prototyp 2018 geflogen ist, und die 2019 auch direkt den 1. Platz bei den 20. FAI European Gliding Championships in Stalowa (S. Kawa) gewann. In Summe wurden drei Diana-3 FES gefertigt. Die Diana-4 baut auf der Diana-3 auf. Es wurden verschiedene Optimierungen vorgenommen mit dem Ziel, das beste 18m-Segelflugzeug auf dem Markt zu bauen. Hierzu wurden folgende Verbesserungen an der Diana-3 vorgenommen:
weiter optimiertes Flügelprofil
Optimierung der Flügelelastizität
Verbesserungen für einfachere Produktion und Wartung
neuentwickeltes elektrisches Antriebssystem mit Batterien der neuesten Generation und Klapptriebwerk mit speziell entwickeltem Propeller
Batterien in den Flügeln anstelle des Rumpfes (herausnehmbar, im Auto transportierbar). Quelle: ‚dianagliders.de‚.
Vergangene Woche startete die Jonkers JS5 Rey in Südafrika zu ihrem Erstflug. Die Piloten waren „beeindruckt vom aussergewöhnlichen Handling“. Quelle: ‚Jonkers/Facebook‚.
Am Mittwoch 22. Februar hob das neuste Modell von Light Wing AG, der AC4 GT erstmals von der Piste in Buochs (Schweiz) ab. Dieses ist als kompromissloses Schleppflugzeug ausgelegt. Der Light Wing AC4 GT ist ein sehr leichtes und zugleich äusserst robustes Flugzeug, ausgestattet mit einem modernen Turbo-Einspritzmotor Rotax 915 iS. Diese Kombination erlaubt einen leisen und sehr sparsamen Flugbetrieb mit einem um 50% geringeren Verbrauch gegenüber herkömmlichen Schlepp-Flugzeugen. Der Erstflug verlief zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligten. Unser Testpilot Damian Hischier war von den einwandfreien Flugeigenschaften des Light Wing AC4 GT begeistert. Insbesondere die enorme Steigleistung verspricht einiges für die nun folgende Schlepperprobung. Dabei werden die errechneten Leistungsdaten aber auch die Limiten in der Praxis erflogen. Das neue Schleppflugzeug AC4 GT ist eine hervorragende Ergänzung zu den beiden bereits vorhandenen und zertifizierten Flugzeugtypen AC4 CS-LSA sowie speziell für Deutschland die UL-Version. Diese beiden Modelle sind mit dem Rotax 912iS ausgestattet und eignen sich hervorragend für den rauen Schulbetrieb.
Parallel zu der Produktentwicklung baut Light Wing AG das Vertriebsnetzwerk für ein optimales Kundenerlebnis aus. In Deutschland, Polen und Rumänien konnten starke Vertriebs- und Servicepartnerschaften etabliert werden, damit unsere Kunden vor Ort kompetent und schnell betreut werden. Light Wing verfolgt die Philosophie, Fliegen wieder ökologischer und bezahlbarer zu machen. Dies wird durch den Einsatz zeitgemäßer Technologie erreicht. Sämtliche Modelle der AC4-Reihe sind mit der neusten Motorentechnik und Avionik ausgestattet. Dazu kommen einfachste Bedienung, wartungs- und reparaturfreundliche Bauweise, robuste und hochwertige Schweizer Bauqualität und sicheres Flugverhalten. Zusammen mit Maschinenbau- und Elektrotechnikstudierenden der ETH Zürich arbeitet Light Wing an der Vision, in Zukunft klimaneutral, effizient und nachhaltig Flugzeuge zu betreiben. Dabei wird im Cellsius Project H2 an einem alternativen Wasserstoff-Antriebsstrang geforscht, der in Zukunft ein Kleinflugzeug antreiben wird. Der Antriebsstrang besteht aus einem Brennstoffzellen-System, Elektromotor, Tank, Pufferbatterien und entsprechender Leistungselektronik. Das Antriebsystem wird für den Light Wing AC4 optimiert und dient als Erprobungs-Plattform. Quelle: ‚Light Wing AG‚.