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Elektromobilitäts-Pläne für Flugplatz Drewitz

Spätestens bis zum Herbst will der neue Eigentümer des Flugplatzes Drewitz (Spree-Neiße) seine Pläne für die Ansiedlung eines Gewerbegebietes vorstellen. Das sagte Tassilo Soltkahn von der Euromovement GmbH auf rbb-Nachfrage. Der Plan ist, auf dem einstigen Flugplatz normale Busse auf Elektromobilität umzurüsten. Etwa 2.000 Arbeitsplätze sollen hier im Laufe der nächsten Jahre entstehen. Bei der Frage, welche Berufe künftig gebraucht werden würden, erklärte Soltkahn, dass es vor allem traditionelle Berufe sein. Dazu gehörten zum Bespiel Karrosseriebauer, Mechatroniker und Lackierer, so Soltkhan. Geplant ist, das Areal an das Bahnnetz anzuschließen. Dafür soll eine alte Trasse wiederbelebt werden. Zum Team der Entwickler für das Areal sollen auch Verkehrsplaner der BTU Cottbus-Senftenberg gehören. Mit dem Bau der ersten Montagehallen rechnet Soltkahn frühestens im Herbst 2021. Der neue Eigentümer hatte bereits angekündigt, auf dem Gelände Busse auf Elektroantrieb umrüsten zu wollen. Es gebe zahlreiche Busse, die von öffentlichen Verkehrsbetrieben genutzt würden und die mit einer Umrüstung weitere zehn oder 20 Jahre nutzbar sein könnten, sagte Soltkahn im vergangenen Dezember dem rbb. “Ein neuer Bus kostet wesentlich mehr als ein umgebauter Bus”, erklärte er. Vorhandene Busse klimaneutral zu betreiben sei zudem nachhaltiger als ein Neukauf. Seit den 90er Jahren waren mehrere Versuche einer Privatisierung des einstigen Militärflugplatzes gescheitert. Für die kommunalen Gesellschafter – den Landkreis, die Stadt Guben, das Amt Peitz, sowie die Gemeinden Jänschwalde und Schenkendöbern – war der Flugplatz nach der Wende ein Zuschussgeschäft, deshalb wurde immer wieder nach Käufern gesucht. Quelle: ‘rbb24.de‘.

Flugplatz Drewitz wird verkauft

Der Verkehrslandeplatz Cottbus-Drewitz in der Nähe von Peitz (Landkreis Spree-Neiße) soll verkauft werden. Das teilte die Amtsdirektorin von Peitz, Elvira Hölzner (parteilos), am Donnerstag auf rbb-Nachfrage mit. Ein Weiterbetrieb als Flugplatz sei von den wahrscheinlichen neuen Eigentümern, einer Investorengruppe, nicht vorgesehen. Stattdessen setze die Gruppe auf Elektromobilität. Das Amt erhoffe sich neue Industriearbeitsplätze für die Region. “Die jetzigen drei Eigentümer haben sich lange bemüht dort etwas zu etablieren in Richtung Fliegen, was leider nicht geklappt hat”, erklärt Elvira Hölzner. Die Landesregierung habe schriftlich erklärt, dass Drewitz kein Ausweichflugplatz für den BER werde. “Das war natürlich der Todesstoß”, meint sie. Das Gelände soll in der nächsten Woche offiziell verkauft werden. Dann beginnen laut Hölzner die Planungen für die weitere Nutzung des Geländes. “Wir müssen einen neuen Bebauungsplan aufstellen, wir müssen den Flächennutzungsplan ändern, das ist schon eine Zeitspanne von eineinhalb Jahren”, so Hölzner. Quelle: ‘rbb24.de‘.

Drewitz in Warteschleife?

„Neue Hoffnung für Flugplatz Drewitz“ titelte die RUNDSCHAU am 12. Februar 2018 und verkündete damit eine Wende im Insolvenzverfahren, denn ein Käufer-Konsortium konnte mit seinem Konzept den Insolvenzverwalter überzeugen. Ein Jahr später hat sich diese Hoffnung nach bisherigen Erkenntnissen nicht erfüllt. Die neuen Eigentümer nun haben auf RUNDSCHAU-Nachfrage unumwunden zu verstehen gegeben, dass sie bislang und auch künftig nicht auf dem Flugplatz tätig werden wollen. Das ist ein herber Schlag ins Gesicht all jener, die sich mit dem Eigentümer-Wechsel große Hoffnungen gemacht hatten. Mehr im Bericht von ‘LR-online.de’.