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Skitouren und Drachenfliegen in Nordtirol „nicht zielführend“

Das Land Tirol hat nicht nur – wie der österreichische Bund – zu Zurückhaltung und Vorsicht bei Risikosportarten wie Skifahren und Segelfliegen geraten, sondern von diesen weiter strikt abgeraten. Segel- oder Drachenfliegen sei weiterhin „nicht zielführend“, man solle „am Boden bleiben“, appellierte Sportlandesrat Josef Geisler (ÖVP) in einer Videopressekonferenz. Bei Skitouren liege in Nordtirol wiederum eine andere Situation als in anderen Bundesländern vor, argumentierte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP). Denn rufe eines der Lieblingshobbys vieler Tiroler erst einmal, dann „ist bei uns was los am Berg“, strich Platter den Unterschied heraus. „Es gibt daher eine eindeutige Botschaft, nämlich weiter keine Skitouren zu unternehmen“, betonte der Landeshauptmann. Entsprechende Appelle hatte Platter seit Beendigung der Vollquarantäne in Tirol schon mehrmals abgegeben. Quelle: ‚Sportnews.bz‚.

Drachentage in Donaueschingen

Wenn Elefanten, Tintenfische und Schildkröten am Himmel über der Baar ihre Kreise ziehen, dann ist die Botschaft eindeutig. Der Drachenclub Baar bittet zu den Drachentagen auf den Flugplatz. Luftkämpfe nach japanischer Tradition (im sogenannten Rokkaku-Cup) gehören zu den Höhepunkten bei dem zweitägigen Drachenfestival. Die sechseckigen Drachen, mit denen Christof Deggelmann antritt, fertigt er selbst in seiner Drachenwerkstatt auf der Insel Reichenau an. „Das beste Material für den Rokkaku ist leichtes Spinnaker-Nylon“, verrät er. Für das Gestell verwendet er drei bis vier Millimeter dickes Carbon-Rohr. Die Schnur des Drachens ist aus Hanf. Da es in der Region nur wenig Wind gebe, müsse der Drache besonders leicht sein, erklärt der erfahrene Rokkaku-Cup-Teilnehmer. Mehr Informationen über die Drachentage vom Wochenende des 25./26. Mai finden Sie im ‚Schwärzwälder Boten‚.