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Über Borstel wird „gezachert“

Der Platz in Stendal ist super für uns geeignet“, sagt Philipp Rosner. „Uns steht ein großer Platz zur Verfügung und die Zusammenarbeit mit der Flugplatzgesellschaft und dem Aero-Club Stendal klappt hervorragend.“ Idaflieg-Präsident Kai Weber fügt hinzu: „Wir wurden wahnsinnig gut aufgenommen und fühlen uns hier sehr wohl.“ Die Münchener haben zum Sommertreffen wieder ihre Mü-31 mitgebracht, wobei das Mü für München steht und die 31 für die laufende Nummer des Prototyps. Im vorigen Jahr stellte die Aka München dieses Modell erstmals vor. Die erste Idee dafür gab es schon 1997, im Jahr 2005 wurde mit dem Bau begonnen. Der Prototyp basiert zwar auf Serien-Segelflugzeugen, aber daraus geworden ist ein Schulterdecker (veränderte Position der Tragflächen), bei dem der Flügel-Rumpf-Übergang optimiert worden ist. Das Ziel: den Strömungswiderstand zu verringern. „Man hält sich besser oben“, beschreibt es der Maschinenbau-Student für den Laien. „Wir sind jetzt in der Flug­erprobung, um die Zulassung zu erreichen.“ Die Mü-31 absolviert während des Sommertreffen nicht nur Flugleistungsvermessungen, sondern auch die Tests zur Flugeigenschaftsermittlung. Die Fachleute sprechen vom „Zachern“, denn Hans Zacher hat maßgeblich das Programm zur Flugeigenschaftsvermessung mitentwickelt. Quelle: ‚Volksstimme.de‘.

Geglückte Generalprobe für Segelflug WM 2020

Über 550 Starts und mehr als 170’000 geflogene Kilometer: Der Flugplatz Stendal-Borstel (EDOV) war vom 8.-19. Juli 2019 Austragungsort der Deutschen Segelflug-Meisterschaften 2019 in der Offenen und Doppelsitzer-Klasse. Gleichzeitig bot dieser Wettbewerb internationalen Gästen die Möglichkeit, den Veranstaltungsort und das Wettbewerbsgebiet der Segelflug-Weltmeisterschaft 2020 kennenzulernen. Hier finden Sie Eindrücke von der Generalprobe zur WM. Mehr Informationen in der Publikation des DAeC. Rangliste.

Stendal: Erneuerter Tower

Nach der Reparatur von Sturmschäden ist der Tower auf dem Flugplatz Borstel wieder in Betrieb genommen worden. Eine einzige Gewitterzelle war es, die am 9. August 2018 über den Flugplatz Borstel hinwegfegte. „Ich habe mir das heute nochmal auf der Internetseite von Kachelmann angesehen, eine dunkellila Sturmböe ist da auf der Karte dargestellt“, erzählte Mattthias Jahn, Geschäftsführer der Flugplatzgesellschaft, am Dienstag. Der Sturm hatte verheerende Folgen. Das Dach wurde heruntergerissen, der Regen stürzte in den Tower und lief unten wieder heraus. Die Technik war nicht mehr zu retten. Mehr im Originalbericht der ‚Volksstimme‘.