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Auf den Spuren der Kriegsvögel

Während des Zweiten Weltkriegs drangen immer wieder fremde Flugzeuge in den Schweizer Luftraum ein – freiwillig oder unfreiwillig. Der grösste Teil des Buches dreht sich um Ereignisse in den letzten beiden Kriegsjahren, viele stehen im Zusammenhang mit Luftangriffen der Alliierten auf Süddeutschland. Am häufigsten handelt es sich um viermotorige amerikanische Bomber wie die Boeing B-17 Flying Fortress oder die Consolidated B-24 Liberator, die für einen Rückflug ins Gebiet der Alliierten zu schwer getroffen sind. Die Boeing B-17 Flying Fortress erreicht am 18. März 1944 mit letzter Kraft den Flugplatz Altenrhein. «Die Fortress war nicht mehr steuerbar, Motor 1 brannte und drehte leer. Motor 3 war von der Flak getroffen und drehte leer (…). Das Flugzeug stand in Flammen, als wir zur Landung ansetzten», heisst es im Bericht des Piloten, First Lieutenant Roger C. Smith. Es gelingt ihm dennoch, die Maschine herunterzubringen: Die Landung endet glimpflich – obwohl das Flugzeug über das Ende der Graspiste hinaus rollt. Für Smith und seine Crew ist der Kampf zu Ende. Die Amerikaner werden in der Schweiz interniert. Das Flugzeug wird zerlegt und später verschrottet. Quelle: ‚Tagblatt‚.