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Als ein Geisterflug in Ingstetten krachend endete

Vor 76 Jahren, am 21. Januar 1945, krachte in den Nachmittagsstunden ein viermotoriger amerikanischer Bomber bei Ingstetten in die Erde. Die letzten Flugstunden dieser „Fliegenden Festung“, eine Boeing B-17G, sind bis heute rätselhaft. Licht ins Dunkle bringt Autor Otmar Gotterbarm, der dieses Ereignis anhand geführten Zeitzeugengesprächen und etlichen Dokumenten rekonstruiert hat. In einem bisher unveröffentlichten Aufsatz fasst er zusammen, was seine Recherche ergeben hat. Die Gespräche mit Zeitzeugen führte Gotterbarm, der bereits mehrere Bücher zum Luftkrieg herausgebracht hat, in den Jahren 2005 bis 2008.

Mittags auf Feld zerschellt
In den Nachmittagsstunden des 21. Januar 1945, einem Sonntag, kam es bei Ingstetten, im ehemaligen Kreis Münsingen, heute Alb-Donau-Kreis, zum Absturz eines viermotorigen amerikanischen Bombers. Die letzten Flugstunden dieser Fliegenden Festung B-17G sind bis zum heutigen Tag rätselhaft geblieben. Unter der Nummer 43-38925 war sie Teil der 833. Squadron / 486. Bombergruppe der 8. Amerikanischen Luftflotte, stationiert in Sudbury/Suffolk. Sie trug den Namen „The Fertile Turtle“. Um die Mittagszeit hatte sie an der Bombardierung Mannheims teilgenommen, war mehr als drei Stunden später über der Schwäbischen Alb aufgetaucht und auf einem Feld bei Ingstetten zerschellt.

Einige Explosionen
Die Aussagen der Dorfbewohner, die das Absturzgeschehen an diesem Sonntagnachmittag beobachteten, sind ziemlich gleichlautend: Verfolgt von drei deutschen Jägern näherte sich das Flugzeug aus östlicher Richtung, zog, in geringer Höhe schwebend, eine weite Schleife über dem Dorf, um dann, mit ausgefahrenem Fahrwerk, wie zu einer Notlandung ansetzend, in flachem Winkel am Boden aufzuschlagen. Es brach in zahlreiche Einzelteile, der Hauptteil des Rumpfes überschlug sich und blieb auf einem ansteigenden Hang, im Gewann „Galgen“, liegen. Nach einigen Explosionen standen Rumpf und abgerissene Tragflächen in Flammen. Leicht abweichend lauten einige Zeugenaussagen, dass die Maschine vor ihrem Absturz, mit rauchender Fahne, einen oder gar zwei weite Kreise über dem Dorf gezogen habe. Quelle: ‚Schwäbische‚.

Auf den Spuren der Kriegsvögel

Während des Zweiten Weltkriegs drangen immer wieder fremde Flugzeuge in den Schweizer Luftraum ein – freiwillig oder unfreiwillig. Der grösste Teil des Buches dreht sich um Ereignisse in den letzten beiden Kriegsjahren, viele stehen im Zusammenhang mit Luftangriffen der Alliierten auf Süddeutschland. Am häufigsten handelt es sich um viermotorige amerikanische Bomber wie die Boeing B-17 Flying Fortress oder die Consolidated B-24 Liberator, die für einen Rückflug ins Gebiet der Alliierten zu schwer getroffen sind. Die Boeing B-17 Flying Fortress erreicht am 18. März 1944 mit letzter Kraft den Flugplatz Altenrhein. «Die Fortress war nicht mehr steuerbar, Motor 1 brannte und drehte leer. Motor 3 war von der Flak getroffen und drehte leer (…). Das Flugzeug stand in Flammen, als wir zur Landung ansetzten», heisst es im Bericht des Piloten, First Lieutenant Roger C. Smith. Es gelingt ihm dennoch, die Maschine herunterzubringen: Die Landung endet glimpflich – obwohl das Flugzeug über das Ende der Graspiste hinaus rollt. Für Smith und seine Crew ist der Kampf zu Ende. Die Amerikaner werden in der Schweiz interniert. Das Flugzeug wird zerlegt und später verschrottet. Quelle: ‚Tagblatt‚.

Porsche und Boeing elektrifizieren den Luftraum

Nachdem Porsche mit dem Taycan sein erstes E-Auto erfolgreich auf die Straße gebracht hat, erhebt man sich nun in die Lüfte. Gemeinsam mit Boeing will man den Markt für Premium Urban Air Mobility (UAM) erschließen. Dazu haben die beiden Parteien eine Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel ist es, die Stärken und das Wissen beider Unternehmen zu bündeln, um die Zukunft urbaner Fluggeräte zu untersuchen. “Die Kombination von Leistung und Stille haut einen aus den Socken” hieß es bereits beim Taycan, diese Erfahrung möchte man nun in andere Segmente überführen. All dies sind Zeichen dafür, dass sich Porsche “vom Sportwagenhersteller hin zur führenden Marke für Premium-Mobilität – und das kann langfristig auch die dritte Dimension umfassen” entwickelt, so Detlev von Platen, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der Porsche AG. Aus seiner Sicht bringe man mit diesem Projekt die “die Stärken zweier weltweit führender Unternehmen zusammen, um ein potenziell wichtiges Marktsegment der Zukunft anzugehen.” Im Rahmen der Zusammenarbeit befasst sich ein internationales Team mit den verschiedenen Aspekten von Urban Air Mobility. Dazu gehört es, das Potenzial des Marktes für Premium-Produkte zu analysieren und mögliche Anwendungsbereiche zu ermitteln. Die Mitarbeiter von Boeing, Porsche und Aurora Flight Sciences, eine Tochtergesellschaft von Boeing, entwickeln ein Konzept für ein vollständig elektrisches Fluggerät, das senkrecht starten und landen kann. Dieses soll nicht nur auf dem Papier oder am Rechner entstehen, sondern auch in der Realität. Quelle: ‚Elektroauto-news.net‚.

Passagiermaschine muss Landung wegen Kleinflugzeug abbrechen

Ein Kleinflugzeug ist am Dienstag ohne Genehmigung in die Nähe des Flughafens Köln/Bonn geflogen. Dadurch musste eine Passagiermaschine durchstarten, die sich gerade im Landeanflug befand. Weil ein Kleinflugzeug verbotenerweise in die Nähe des Flughafens Köln/Bonn geflogen ist, musste eine Passagiermaschine ihren Landeanflug abbrechen. Der Fluglotse habe das Kleinflugzeug des Typs Cessna über Funk nicht erreichen können und deshalb den Piloten der Boeing 737 angewiesen, seinen Landeanflug abzubrechen. Das sagte am Donnerstag ein Sprecher der Deutschen Flugsicherung in Düsseldorf. Quelle: ‚t-online.de‚.