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Boeing sponsert Oshkosh weiter

Boeing setzt sein Platinum-Level-Sponsoring der jährlichen EAA AirVenture Oshkosh Fly-in-Convention fort. Die erneuerte Partnerschaft unterstreicht Boeings Engagement für die Unterstützung von Luftfahrtenthusiasten und der nächsten Generation von Luftfahrt-Fachleuten.

Boeings Unterstützung der EAA AirVenture begann 2011 und hat sich zu einer bedeutenden Hersteller-Präsenz entwickelt. Mit der neuen, dreijährigen Vereinbarung wird Boeing die Namensrechte des Boeing Plaza behalten und weiterhin kostenlose AirVenture-Eintritte für alle Jugendbesucher im Alter von 18 Jahren und jünger bereitstellen. Weitere Schlüsselkomponenten der Vereinbarung umfassen Boeing als Presenting Sponsor von WomenVenture, Unterstützung für das Airline Crew Check-in und fortgesetzte Unterstützung mehrerer KidVenture-Aktivitäten.

Boeing verkauft Teile von Digital Aviation Solutions

Boeing hat eine Vereinbarung über den Verkauf von Teilen seiner Digital Aviation Solutions, darunter Jeppesen, ForeFlight, AerData und OzRunways, an die Investment-Firma Thoma Bravo abgeschlossen. Das Geschäft hat ein Volumen von 10,55 Milliarden US-Dollar.

Bei der Vereinbarung bleiben wichtige Kompetenzen wie Wartungs- und Diagnose-Dienstleistungen bei Boeing. Das Unternehmen stärkt so seine Kapital-Struktur und fokussiert sich auf das Kerngeschäft. Die digitale Expertise für zivile und militärische Kunden wird fortgeführt. Rund 3.900 Mitarbeiter sind betroffen; Boeing und Thoma Bravo wollen einen reibungslosen Übergang sicherstellen. Der Abschluss der Transaktion wird bis Ende 2025 erwartet, vorbehaltlich der Zustimmung der Behörden.

Boeing ist ein Luft- und Raumfahrtunternehmen und größter Exporteur der USA. Thoma Bravo ist ein softwareorientierter Investoren mit einem verwalteten Vermögen von über 179 Mrd. US-Dollar.

Nur noch ein Pilot im Cockpit?

Nur noch ein Pilot im Cockpit? Das schlagen die Flugzeughersteller Airbus und Dassault vor. Die Vereinigung Cockpit und andere Verbände in Europa wehren sich dagegen. Die europäische Luftaufsicht (Easa) prüft, ob große Verkehrsflugzeuge phasenweise von einem Piloten alleine statt wie üblich zwei Kapitänen geflogen werden können. Entsprechende Vorschläge machten die Hersteller Airbus und Dassault, wie der Verband Vereinigung Cockpit mitteilte. Dieser und andere europäische Pilotenverbände wehren sich gegen die Pläne der Flugzeughersteller.

Hauptanliegen der Kritiker sind Sicherheitsbedenken an dem Vorhaben. Das Fundament der Flugsicherheit werde durch die Reduktion um einen Menschen dünner, sagt der Sprecher der Vereinigung Cockpit, Frank Blanken. „Die Zusammenarbeit von zwei Piloten im Cockpit als entscheidender menschlicher Faktor im Umfeld komplexer Technik bildet das Fundament für sichere Flüge.“ Zwei Piloten dienten der gegenseitigen Unterstützung und Absicherung, indem sie sich gegenseitig kontrollierten und komplexe Aufgaben sowie Notfälle gemeinsam bewältigten, sagt Blanken. Die Pilotenverbände haben eine Kampagne mit dem Titel One Means None (Einer heißt keiner) gestartet. Sie richtet sich an alle Beteiligten, einschließlich der Passagiere. Quelle: ‚Die Zeit‚.