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Basel: Fluglärm auf interaktiver Karte

Der EuroAirport geht in die Offensive: Ab sofort können Flugspuren und Lärmdaten von Flugzeugen am Flughafen Basel-Mulhouse interaktiv online verfolgt werden. Der Flughafen Basel-Mulhouse verfügt über fest installierte Lärmmessstationen und eine mobile Lärmmessstation sowohl am Flughafen als auch in den umliegenden Gemeinden. Wie der Flughafen am Donnerstag via Medienmitteilung kommunizierte, können die Messungen neu auf TraVis (kurz für Track Visualisation) über das Internet eingesehen werden. Vor verschiedenen Kartenhintergründen liefere die Software Informationen zu Flugbewegungen, Messstellen und Lärmdaten.

Die Radarspuren kämen dabei von der französischen Zivilluftfahrtbehörde DGAC (Direction générale de l’Aviation civile). Die Veröffentlichung unterliegt laut EuroAirport daher gewissen Einschränkungen: so werden die Daten mit einer Verzögerung von 30 Minuten dargestellt. Nicht angezeigt werden beispielsweise Flüge nach Sichtflugregeln und Militärflüge.

Mehr Transparenz beim Fluglärm
TraVis bietet nicht nur aktuelle Informationen, die Daten können auch bis zu einem Monat rückwirkend abgerufen werden. Ergänzend zeigt das Tool per Mausklick Flugplan- und Wetterdaten, Flugzeugtypen, Steig- und Sinkprofile der Maschinen sowie Pegel-Diagramme der einzelnen Messstationen. Es ist zudem möglich, Lärminformationen für einzelne Flugbewegungen an einem frei wählbaren Standort anzuzeigen. Fragen oder Beschwerden zu Flügen können ausserdem ab sofort direkt über TraVis eingereicht werden.

Die Veröffentlichung der Flugspuren und der Lärmdaten für das breite Publikum geht auf einen Wunsch der Anrainerverbände sowie eine Empfehlung der französischen Kontrollbehörde ACNUSA (Autorité de Contrôle des Nuisances Aéroportuaires) zurück. Eine entsprechende Massnahme wurde in der Folge in den aktuellen Lärmvorsorgeplan PPBE aufgenommen. Der EuroAirport setzt nun diese Massnahme um und trägt damit zur Einhaltung der Prinzipien der Nachhaltigkeit bei. Ein offenes, transparentes Monitoring des Flugbetriebs ist ein wichtiger Teil davon. Quelle: ‚TeleBasel‚.

Wandersegelflug-Abenteuer der SG Basel Fricktal

Spannender Bericht von Berndt Oberhauser über eine mehrtägige Reise in Arcus und Duo über die Schwäbische Alb nach Tschechien und über das österreichische Alpenvorland und die Alpen zurück an den Jura. Alles über Windrad- und Braunkohle-Thermik – aber auch über roten Pressack zum Frühstück, den Besuch im „Wärschtparadies“ und dunkles Weizenbier. Absolut lesenswert!

St. Florian in Basel

Offensichtlich seien die Debatte um Klimaschutz, „der zunehmende Lärm mit entsprechenden Anrainerreaktionen“ und daraus drohende Einschränkungen, Anlass genug mit der Initiative, hinter der vor allen Wirtschafts- und Tourismusverbände stehen, „eine Lanze für den Flughafen zu brechen“, kommentiert die BISF die Gründung der „Alliance GloBâle“. Zwar könne auch sie fast alle Ziele dieser Allianz unterschreiben. Die Entwicklung hin zu einem Flughafen mit fortschrittlicher Infrastruktur sei eines „der Hauptanliegen der Anrainer“. Ob die „Alliance GloBâle“ das im Sinn habe, bleibe aber unklar. „Erstaunt“ zeigt sich die BISF zum Beispiel über die Haltung der Handelskammer-Allianz in Sachen Betriebszeiten. So hatte sich Letztere von deren pauschalen Kürzungen distanziert und Verbote als „falschen Weg“ bezeichnet. Genau solche seien aber Praxis am EAP und limitierten dessen Wachstum „signifikant“, hält die BISF fest. Indes beträfen diese alle den Schweizer Luftraum. Ein Beispiel sei die Begrenzung der Direktstarts gen Süden auf acht pro Tag. Einen weiteren Widerspruch sieht die BISF darin, dass die Kammer-Allianz die im Schweizer Luftraum geltenden Einschränkungen der Betriebszeiten für den gesamten EAP ausgeschlossen sehen will. Das sei eine „Haltung nach St. Florian“. Der EAP möge expandieren; dann aber möge der Betreiber, sprich die Schweiz, „konsequenterweise“ die Belastung übernehmen. Quelle: ‚Badische Zeitung‘.

Baselbieter Landrat lehnt Fluglärm-Bericht ab

Der Baselbieter Landrat hat erneut einen Bericht der Fluglärmkommission zu den Bemühungen zur Verminderung der Fluglärmbelastung abgelehnt. Er hält damit den Druck für Verbesserungen am Flughafen Basel-Mülhausen aufrecht. Den Bericht 2016 hatte der Landrat im September deutlich abgelehnt. Die Lärmbelastung bliebt gemäss dem Bericht im Jahr 2017 stabil. Die geltenden Lärmschutzbestimmungen wurden durch den EuroAirport eingehalten. Teilweise wurden tiefere Lärmwerte im Vergleich zum Vorjahr registriert. Quelle: ‚bazonline.ch‘.