Alexander Schott ist seit 1. August Präsident des Luftfahrt-Bundesamtes in Braunschweig. Der 56-jährige Volljurist will die Behörde digitaler und leistungsfähiger ausrichten und den Austausch mit der Luftfahrtbranche stärken.
Amtseinführung im August
Bundesverkehrsminister Steffen Bilger führte Alexander Schott am 20. August offiziell in das Amt ein. Schott folgt auf Jörg-Werner Mendel, der Ende Januar in die Altersteilzeit verabschiedet worden war. Seit Gründung des Luftfahrt-Bundesamtes ist Schott dessen achter Leiter. An der Amtseinführung nahmen Vertreter aus Politik, Bundeswehr, Verwaltung, Luftverkehrswirtschaft sowie Verbänden und Gesellschaften teil.
Digitalisierung und Verfahren im Fokus
Schott will das Luftfahrt-Bundesamt als effektive, digitale und zukunftsorientierte Behörde aufstellen. Neben dem Dialog mit Unternehmen, Betrieben, Verbänden und Institutionen nannte er die Weiterentwicklung einer sicheren und modernen Luftfahrt als Ziel.
Bilger betonte bei der Amtseinführung insbesondere die Modernisierung, Digitalisierung und Leistungsfähigkeit des Luftfahrt-Bundesamtes. Er verwies zudem auf schnellere und verlässliche Verfahren in der Flugmedizin.
Vor seinem Wechsel nach Braunschweig verantwortete Schott im Bundesministerium der Verteidigung die Bereiche Forschung und Innovation sowie Digitalisierung und die Implementierung künstlicher Intelligenz für die Bundeswehr.

