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Fluglager auf dem Wächtersberg

Vom 25. Mai bis zum 2. Juni 2024 fand das Fluglager des SFC Malmsheim in Wildberg, zu Gast beim FSV Wächtersberg, statt. Trotz teilweise schlechten Wetters mit einigen Regenstunden konnte an 6 von 8 Flugtagen geflogen werden. Während des Fluglagers kamen etwa 100 Starts und rund 35 Stunden Flugzeit zustande. Zu den Highlights zählte der Sunriseflug mit unserem Motorsegler, der atemberaubende Ausblicke auf die in Nebel gehüllten Täler und die aufgehende Sonne bot. Auch unsere Flugschüler konnten viele wertvolle Erfahrungen in der praktischen Ausbildung sammeln. Mehrere Solostarts und viele Stunden Flugzeit auf dem Schulungsdoppelsitzer ASK21 und dem Schulungs-Einsitzer HpH 304C markierten wichtige Fortschritte in ihrer Ausbildung. Besonders erfreulich war, dass drei Flugschüler während des Lagers ihre theoretische A-Prüfung erfolgreich ablegten. Das Fluglager 2024 auf dem Wächtersberg war trotz der wetterbedingten Herausforderungen ein voller Erfolg. Wir bedanken uns herzlich bei allen Helfern und der großartigen Gastfreundschaft des FSV Wächtersberg für dieses gelungene Fluglager und freuen uns schon auf das kommende Jahr. Quelle: ‚SFC Malmsheim‚.

Alb-Jura-Alpen-Bodensee

Conrad Hartter umrundet vom Farrenberg aus den Bodensee. Nicht nur – sein Flug führt ihn entlang des Juras an den Genfer See, den Schweizer Voralpen entlang zurück nach Vorarlberg und über das Allgäu heim auf den Farrenberg. Quelle: ‚weGlide‚.

Flying in a Winter-Wonderland

Ich werde bequem. Zumindest gewinne ich diesen Eindruck, wenn ich meine Winterflugaktivitäten in diesem Jahr mit denen der Vorjahre vergleiche. Kaum erkannt, dass auf der Hahnweide die Saison eigentlich nie endet und die Thermik lediglich durch Hangwind und Welle abgelöst wird, war der Blick in die App „Windfinder“ ab Donnerstag obligatorisch, um die Lage fürs Wochenende zu checken auch ja keinen fliegbaren Tag zu verpassen. Nieselregen, leichter Schnefall, Affenkälte – wurschd, hauptsache Arsch in der Luft. Inzwischen aber kommen immer häufiger die Zweifel, ob ich mir für ein paar Minuten Flugspaß den Aufwand antun muss. Ab und an aber ist der innere Schweinhund mit anderem Kram beschäftigt und ich ziehe los, dick eingemummelt, mit ner Flasche heißem Tee und bisschen Knabberkram, um mir die verschneite Landschaft aus der Luft anzugucken. Lesen Sie den ganzen Bericht von Lars Reinhold in seinem Blog ‚dertraumvomfliegen‘.

Segelfliegen im Advent

Während die meisten Segelflugplätze in der kalten Jahreszeit in eine Art Winterschlaf verfallen, wird auf der Hahnweide auch im Winter regelmäßig geflogen. Unlängst haben Mitglieder der Fliegergruppe Wolf Hirth den starken Westwind genutzt, um im Hangaufwind am Teckberg und in Leewellen über der Alb ihrer Leidenschaft nachzugehen. Während vor zwei Wochen fünf Piloten mit drei Flugzeugen bei konstanten Bedingungen sogar ein paar Streckenkilometer machen konnten, reichte es am vergangenen Sonntag nur für einen Start, bevor Regen aufzog und die Segelflieger aufgeben mussten. „Aber genau das ist es, was unseren Verein ausmacht“, sagte FG-Pilot Frank Wollmershäuser nach der Aktion. „Wir stehen nicht am Boden, gucken in den Himmel und rätseln, ob es wohl geht, sondern wir probieren es aus und holen uns so auch im Winter manch wunderschönes Flugerlebnis.“ Für Advents-Feeling sorgte dabei diese Mal ein LED-Teelicht auf dem Instrumenten Panel. „Spaß muss sein“, flachste Wollmershäuser. Die reguläre Flugsaison endete Anfang November, 2020 geht es Ende März wieder mit regelmäßigem Flugbetrieb los. Quelle: ‚Teckbote‚.