Segelfliegen lernen am Feuerstein

Die Fränkische Fliegerschule Feuerstein e.V. bietet in den Pfingstferien vom 22. Mai bis 4. Juni einen Segelflug-Lehrgang für Anfänger an: In 14 Tagen werden Fußgänger zu Solo-Piloten ausgebildet.

Lautlos durch die Lüfte schweben, das Spiel mit dem Aufwind und die traumhafte Landschaft der Fränkischen Schweiz von oben erleben: All das bietet der Anfängerlehrgang der Fliegerschule am Flugplatz Burg Feuerstein zwischen Forchheim und Bamberg. Erfahrene Fluglehrer vermitteln im Schulungs-Doppelsitzer die praktischen Grundlagen des Fliegens. Die Gruppe von maximal fünf Teilnehmern bekommt neben kleinen theoretischen Einheiten eine gründliche Einweisung zum Verhalten auf dem Flugplatz.

Schon mit 14 Jahren kann man die Ausbildung beginnen, nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Die einzige Voraussetzung ist ein medizinisches Tauglichkeitszeugnis, das bei Lehrgangsbeginn vorliegen muss. Kontaktdaten von Fliegerärzten erhalten Sie im Büro der Fliegerschule. Im Gesamtpreis von 2.090 EUR sind 40 Flugzeug-Schlepps sowie Segler- und Lehrergebühren enthalten. 40 Starts reichen für einen durchschnittlich begabten Flugschüler aus, um reif für den ersten Alleinflug zu werden. Darüber hinaus notwendige Starts werden nach der aktuellen Preisliste berechnet.

Der Lehrgang endet mit der sogenannten A‑Prüfung, also den ersten drei Alleinflügen der neuen Piloten. Sollte das Wetter die nötige Anzahl an Starts nicht erlauben, werden die Flüge zu einem späteren Zeitpunkt individuell nachgeholt. Danach kann es dann weitergehen mit der Ausbildung bis zum Segelflugschein. Der Kurs findet unter strengen Hygienebedingungen statt und natürlich nur, wenn die aktuellen Corona-Vorschriften es erlauben. Abstandsregeln sind auf dem weitläufigen Gelände leicht einzuhalten, im Flugzeug herrscht Maskenpflicht. InteressentInnen melden sich bei Fragen und für die Anmeldung im Büro der Fränkischen Fliegerschule unter 09194 797575 oder info@edqe.de. Der nächste Lehrgang startet in den Sommerferien ab 23. August. Quelle: ‘Wiesentbote.de‘.

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