Weichenstellung für die Zukunft

Unter der Leitung von Bundesrat Albert Rösti trafen sich am 2. September 2025 Vertreter der Schweizer Zivilluftfahrt und der Standortkantone der Landesflughäfen in Bern. Im Zentrum stand die Aktualisierung des luftfahrtpolitischen Berichts (Lupo), die Anfang 2026 startet.

Lupo als strategischer Kompass
Der Lupo definiert die Leitlinien der Schweizer Luftfahrtpolitik für zehn Jahre. Er wurde zuletzt 2016 veröffentlicht und soll überarbeitet und 2028 publiziert werden. Laut Rösti behalten viele Grundsätze – etwa zu Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit – ihre Gültigkeit. Neu rücken Nachhaltigkeit und der Einsatz erneuerbarer Flugtreibstoffe stärker in den Vordergrund.

Nachhaltigkeit und Standortstärkung
Rösti betonte, der Bericht solle ein klares Bekenntnis zum Luftfahrtstandort Schweiz enthalten. Internationale Anbindungen müssten gesichert bleiben – mit verlässlichen Rahmenbedingungen etwa bei Infrastruktur und Betriebszeiten. Zur Überarbeitung ist 2027 eine öffentliche Vernehmlassung vorgesehen. Auch Themen wie die Revision der Lärmschutzgesetzgebung und die geplante Beimischpflicht erneuerbarer Treibstoffe wurden angesprochen.

Forum für Austausch
Die seit 2005 jährlich stattfindende «Plattform Luftfahrt Schweiz» fördert den Dialog über aktuelle Herausforderungen der Branche. Dieses Jahr folgten Vertreter der Landes-Flughäfen, der Fluggesellschaften Swiss, Easyjet Schweiz und Helvetic Airways, der Flugsicherung Skyguide, von Aerosuisse sowie Regierungsmitglieder der Kantone Basel-Landschaft, Genf und Zürich der Einladung. Zudem nahmen die Bundesämter für Zivilluftfahrt und Umwelt teil.


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