Pilatus hat im Kanton Nidwalden ein neues Kompetenzzentrum für faserverstärkte Kunststoffbauteile in Betrieb genommen. Das Gebäude mit dem Namen „Schwarzhorn“ führt Entwicklung und Fertigung von Composite-Bauteilen an einem Standort zusammen. Es ist für rund 300 Mitarbeitende ausgelegt.
Beim PC-24 setzt Pilatus erstmals auch Composite-Bauteile für lasttragende Steuerflächen ein. Bislang verwendete das Unternehmen faserverstärkte Kunststoffe vor allem für nicht lasttragende Bauteile wie Abdeckungen und Verkleidungen. Der Einsatz der Werkstoffe soll ausgebaut werden.
Im neuen Gebäude sind Rohmateriallager, Fertigung, Detailmontage, Oberflächenbehandlung, Lagerung und Kommissionierung zusammengeführt. Die Bauteile werden als vorbereitete Kits an die Endmontage geliefert. Pilatus will dort künftig auch Fertigungs- und Prüfschritte weiter automatisieren.
Für das Gebäude investierte Pilatus 100 Millionen Schweizer Franken. Zur Energieversorgung gehören Photovoltaik-Anlagen auf Dach und Fassade. Zusätzlich werden Prozessabwärme und Grundwasser für Heizung und Kühlung genutzt. Pilatus strebt für das Gebäude eine LEED-Platinum-Zertifizierung an.
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