Sechs Mitglieder des Luftsportvereins Hörbach e.V. verbrachten mit drei Segelflugzeugen die Woche vor Ostern 2026 in Serres in den französischen Seealpen. Die Anreise in das rund 1.000 Kilometer entfernte Fluggebiet erfolgte zum dritten Mal in Folge.
In der ersten Woche herrschte starker Mistral aus nördlicher Richtung. In Höhen von knapp 6.000 Metern erreichte der Wind Geschwindigkeiten von bis zu 180 km/h. Die Temperaturen am Boden waren entsprechend niedrig. Die Piloten absolvierten in dieser Phase einige hohe Wellenflüge. An einem Tag wurde alternativ eine Wanderung unternommen.
Zum Wochenende stellte sich eine Hochdruckwetterlage ein. Die Tagestemperaturen stiegen auf rund 20 Grad Celsius. Die Bedingungen wechselten von Welle zu klassischer Thermik. Es gelangen drei Flüge in Richtung Norden ins Vercors-Massiv. Ein besonderes Ziel war das Erreichen des Mont Blanc, inklusive Sicht auf einen Gletscher.
Zudem wurde an einem Tag eine Mönchsgeier-Kolonie angeflogen, die etwa 30 Kilometer vom Flugplatz entfernt an einem Grat lebt. Bei passendem Wind konnten einige Tiere beobachtet werden.
Der zweiwöchige Aufenthalt blieb ohne nennenswerten Niederschlag.
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