Das Unternehmen H55 hat zertifizierungsfähige Antriebsbatteriemodule an Pratt & Whitney Canada geliefert. Diese Module sind für den RTX Hybrid-Electric Flight Demonstrator bestimmt. Die Lieferung markiert für H55 den Übergang von der Technologieentwicklung zur kommerziellen Produktion von Energiespeichern für die Luftfahrt.
Die Module wurden in einer von den Aufsichtsbehörden genehmigten Produktionsstätte gefertigt. Dies zeigt, dass H55 in der Lage ist, Antriebssysteme für aktive Flugtestprogramme nach industriellen Standards herzustellen.
Sébastien Demont, Mitgründer und CTO von H55, erklärte, dass Flugzeughersteller heute neben der reinen Batterietechnologie auch zertifizierungsfähige Sicherheitsarchitekturen und eine industrialisierte Fertigung benötigen. Die Integration in den Demonstrator von Pratt & Whitney Canada bestätige die Fähigkeit von H55, diese Anforderungen zu erfüllen.
Jean Thomassin von Pratt & Whitney Canada betonte die Bedeutung hybridelektrischer Antriebe zur Verbesserung der Treibstoffeffizienz künftiger Flugzeugplattformen. Die von H55 gelieferten Systeme spielen eine wichtige Rolle bei der Erprobung dieser Technologie im Flug.
H55 hat nach eigenen Angaben bisher mehr als 2.000 Flugstunden mit verschiedenen Elektroflugzeugen absolviert, ohne dass es zu batteriebedingten Zwischenfällen kam. Das Unternehmen hat zudem die vorgeschriebenen Zertifizierungstests für Antriebsbatterien abgeschlossen.
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