Nachdem die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Fliegen ohne Flugleiter geschaffen wurden, setzen die regionalen Luftfahrtbehörden und Flugplatzbetreiber dies nun um. Der Fortschritt ist stetig, wobei einige Behörden und Flugplätze vorbildlich vorangehen.

Als erster deutscher Verkehrs-Landeplatz hat Porta Westfalica (EDVY) das Fliegen ohne Betriebsleiter während der regulären Betriebszeiten eingeführt. Piloten müssen sich nur auf der Website des Flugplatzes informieren.
Der Verkehrslandeplatz Roitzschjora (EDAW) bei Leipzig zeigt, wie eine PPR-Regelung einfach gehandhabt werden kann: Eine Ampel auf der Startseite der Website signalisiert, ob eine pauschale PPR-Genehmigung vorliegt.

Angesichts der über 35 Landes-Luftfahrtbehörden gibt es eine große Vielfalt an Verfahren. Eine stärkere Vereinheitlichung ist wünschenswert.
Zudem könnten Navigations-Apps die Anfliegbarkeit eines Platzes mit oder ohne PPR anzeigen und so für einen besseren Überblick sorgen. Aber das kommt sicherlich auch noch, als das „Tüpfelchen auf dem i“.
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