FAA und EASA bekräftigen Zusammenarbeit

Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA und die Europäische Agentur für Flugsicherheit EASA haben am 18. Juni 2026 am International Safety Conference in Chantilly, Virginia, eine gemeinsame Absichts-Erklärung zur vertieften Zusammenarbeit unterzeichnet. Die dreitägige Konferenz stand unter dem Motto „Safety Together: Innovation, Integration and Trust“ und brachte rund 400 Fachleute aus Behörden, Herstellern, Fluggesellschaften und Verbänden zusammen.

Hintergrund

Die Erklärung bekräftigt das bestehende US-EU-Luftfahrtsicherheitsabkommen und reagiert auf den beschleunigten technologischen Wandel in der Luftfahrt – insbesondere auf die zunehmende Automatisierung im Cockpit, neue Betriebskonzepte und wachsende externe Risiken wie Cyberangriffe und GPS-Interferenzen.

Schwerpunkte der Zusammenarbeit

FAA und EASA haben sich auf folgende Massnahmen verständigt:

  • Verstärkter Informationsaustausch zur Sicherheitsaufsicht und zu aufkommenden Risiken (Cybersicherheit, Konfliktzonen, GPS/GNSS-Störungen, Extremwetter)
  • Weiterentwicklung von Safety Management Systems (SMS) hin zu datengestützter, proaktiver Entscheidungsfindung
  • Harmonisierung der Zulassungsverfahren für neue Luftfahrttechnologien und -betriebskonzepte
  • Beschleunigte Integration automatisierter Cockpittechnologien zur Unterstützung der Besatzungsleistung
  • Modernisierung der Pilotenausbildung und Simulatorkapazitäten für automatisierte Umgebungen
  • Erweiterter Einsatz portabler elektronischer Geräte im Cockpit

Die Führungsebenen beider Behörden werden sich regelmässig treffen, um den Umsetzungsstand zu überprüfen und neue Prioritäten zu identifizieren.


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