Der Österreichische Aero-Club hat eine positive Zwischenbilanz für sein neues Schulungs-Programm für Flugplatz-Betriebsleiter gezogen. Anlass war die neue Zivilluftfahrt-Betriebsleiter-Verordnung (ZFBO), die seit diesem Jahr in Kraft ist und eine Neuschulung von rund 1’800 Personen erfordert.
Um dieser Herausforderung zu begegnen, entwickelte die Sektion INFRA des Aero-Clubs in Kooperation mit der Aircademy eine Online-Lernplattform. Wie der Club bei seinem jährlichen Sektionsmeeting bekannt gab, haben bereits 1’150 Personen die Schulung erfolgreich absolviert.
Wolfgang Malik, Präsident des Aero-Clubs und Leiter der Sektion INFRA, betonte, dass damit nicht nur eine akute Herausforderung gemeistert, sondern auch ein nachhaltiges und niedrigschwelliges Angebot für die Zukunft geschaffen wurde. Die flexible Online-Lösung stelle zudem eine kostengünstige und somit entlastende Variante für die Vereine dar. Der Aero-Club sieht diesen Schritt als Teil seiner Modernisierungsstrategie im Sinne seiner Mitglieder und der gesamten Sportluftfahrt.
Wer ist die «Sektion INFRA»?
Die Sektion INFRA des Aero-Clubs Österreichs ist eine Fachsektion, die sich um die Belange von Zivilflugplätzen kümmert. Sie fungiert als Informations- und Organisations-Plattform für Vereine, die einen Flugplatz betreiben.
Hauptaufgaben:
- Unterstützung für Flugplatzbetreiber: Die Sektion arbeitet mit Landessektionsleitern und Vereinsobmännern zusammen, um Vereine bei der komplexen Aufgabe des Flugplatz-Betriebs zu unterstützen.
- Schulungen: Ein zentrales Angebot ist die Flugplatzbetriebs- und Einsatzleitungs-Schulung (FBEL). Diese Online-Schulung mit integrierter Wissenskontrolle berechtigt die Absolventen zur Flugplatzbetriebs- und Einsatzleitung auf österreichischen Flugfeldern.
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