Am 20. Mai 2025 nutzte Markus Schriebl ein günstiges Wetterfenster, um die Dimona zum Fluglager in Nötsch zu überstellen. Da der Co-Pilotensitz frei war, spielte das Gewicht keine Rolle – 50 Liter „flüssige Thermik“ wurden vor dem Start aufgetankt, und Rucksack mit Karten und nützlichen Utensilien wurde sicher am Sitz befestigt.
Der Start erfolgte um 12:44 UTC vom Heimatflugplatz Graz, und die Dimona stieg zügig in Richtung Westen. Über die Pack flog Schriebl durch bewölktes, aber noch ausreichend wolkenfreies Terrain. Zwischen Hirzmannsperre und dem Packer Stausee setzte leichter Regen ein, der die Scheibe und Tragflächen reinigte – so gründlich, dass sogar Klebeband und Faden wegrutschten.
Alles hebt ab
Über das Klagenfurter Becken führte der Weg weiter ins Lavanttal, wobei aufziehendes Schlechtwetter und leichter Aufwind genutzt wurden, um die Fahrt zu optimieren. Kurz westlich von Sankt Paul sackte die Dimona überraschend ab: Alles nicht gesicherte Material hob ab, inklusive des Mobiltelefons, das aus dem geöffneten Fenster entwischte und vermutlich im Wald landete – daher gibt es keine Fotos von diesem Flug.
Trotz kleinerer Turbulenzen erreichte die Dimona entlang der Karawanken das Fluglager Nötsch. Nach einem ersten unbeantworteten Funkruf meldete sich schließlich „Nötsch Radio“. Der Endanflug erfolgte bei leichtem Seitenwind, und um 13:58 UTC setzte die Dimona sanft auf der Graspiste auf und rollte zur Abstellposition. Dort wartete sie auf die Akaflieger – bereit für neue Flüge. Wie KG treffend sagte: „Gehet hin und flieget!“
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