Bodensee-Freundschaftsfliegen

Anfang Juli lud die Segelfluggruppe Cumulus zum alljährlichen Bodenseefreundschaftsfliegen (BFF) ein, welches immer an einem anderen Flugplatz in der Nähe des Bodensees stattfindet.

Der Plan war:

  • Freitagabend: Eintreffen der Teilnehmer
  • Samstag: Eröffnung und erster Wertungstag
  • Sonntag: zweiter Wertungstag und Abschluss

Dies konnte auch so durchgeführt werden. Am Freitag trafen die ersten Teilnehmer aus Deutschland und der Schweiz in Amlikon ein, Österreicher waren leider keine mit dabei. Genaustens wurde das Wetter studiert, über mögliche Tasks nach Süden oder Norden philosophiert und das eine oder andere Getränk konsumiert.

Samstagmorgens ging es ans Montieren der Flugzeuge, es war klar, dass man fliegen konnte. Um 10 Uhr wurde der Wettbewerb eröffnet und die Aufgaben bekannt gegeben. Für die Grossen gab es eine Aufgabe auf die Schwäbische Alb und südlich der Donau wieder zurück nach Amlikon. Die Kleinen hatten einen ähnlichen Start, sollten aber danach über den Bodensee noch ins Toggenburg. Die Aufgaben wurden klar nach dem Gusto des Tasksetters gestaltet, welcher am Abend vorher schon androhte, eine Klasse nach Süden unter die Lufträume ins höhere Gelände zu schicken und die andere nicht nur auf der Alb fliegen zu lassen. Das Wetter liess zu, dass an der Winde, im Flugzeugschlepp und im Eigenstart gestartet wurde. Gleich auf den ersten Anlauf blieben alle oben und sogar der Schleppilot konnte kurz darauf ebenfalls an der Winde starten und die Aufgabe mitfliegen. Das Wetter hielt sich an die Prognosekarten, welche der Tasksetter morgens studiert hatte und bescherte den meisten einen coolen Racingtask. Am Schluss waren alle Flugzeuge wieder in Amlikon zu finden und es gab keine Aussenlandungen zu beklagen.

Am Sonntag verschlechterten sich die Verhältnisse. Falls das prognostizierte kurze Wetterfenster eintreffen sollte, dann wäre es nur für eine Klasse nutzbar. Somit liess der Konkurrenzleiter nur die Kleinen aufbauen und zum Start bereit machen. Richtung Bischofszell, dann nach Frauenfeld und zum Schluss über Bürglen nach Amlikon, dies war der Plan. Bei starkem Wind und durch hohe Wolken gedämpfte Thermik, konnte die geplante Aufgabe wurde von allen begonnen werden. Durch die schwierigen Bedingungen und das langsame Vorwärtskommen gegen den Wind, war schlussendlich das Wetterfenster aber zu klein, sodass keiner die Aufgabe abschliessen konnte. Da die Tasklinien jeweils am Flugplatz vorbeiführten, landeten ebenfalls alle wieder in Amlikon.


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