Antares 21 Haltergemeinschaft

Die 8er Haltergemeinschaft von Bernd Korthaus für einen Elektro-Eigenstarter Antares 21 hat noch drei Anteile zu vergeben.

Es handelt sich um eine neu zu gründende HG für einen Antares 21, der also noch bestellt wird. Der Großteil des Kaufpreises wird erst kurz vor der Auslieferung benötigt. Sofort erforderlich sind 10% Anzahlung, die wir durch 8 teilen. Grundidee ist, mit einer 8er-Haltergemeinschaft eine sehr hohe Auslastung zu erzielen, so dass der rechnerische Tagessatz klein gehalten wird. Idealerweise wird der Antares im eigenen Fliegerurlaub genutzt. Hier eine Flugvorführung der Antares 20.

Rein rechnerisch ergeben sich bei einer Nutzung des kompletten Jahres (durch Einbeziehung von Südfrankreich ab spätestens Oktober) 45 Nutzungstage als Primärpilot ( = 6,5 Urlaubswochen) und 45 Nutzungstage als Ersatzpilot bei einer 1/8-Teilung. (Der Ersatzpilot ist als Backup gedacht, wenn der Primärpilot eine Pause machen möchte.) Denkbar wäre auch, dass zwei Halter gemeinsam in den Segelflug-Urlaub fahren. Sie hätten dann bereits in der Hauptsaison zusammen 6 Wochen Nutzungszeit. Und das gleiche noch mal von Oktober bis März, wo in Südfrankreich dann Hang und Welle geflogen werden kann (Oktober und März auch teilweise thermisch). Die Stationierung erfolgt in Absprache in besonders schönen Fluggebieten, etwa Niederöblarn (AT), Pritzwalk (Brandenburg) und Südfrankreich. Pro Jahr sind verschiedene feste Stationierungsorte geplant (etwa 3 bis 4 während der Hauptsaison, ab Oktober dann Südfrankreich). Dann hat jeder Pilot eine Auswahl verschiedener attraktiver Flugreviere, die im Laufe der Jahre auch wechseln können. Da gerade der Antares extrem wertstabil ist, ist mit einem nur geringen Wertverlust der eigenen Einlage zu rechnen. Das Geld ist also nicht „weg“, es ist lediglich gebunden für die Zeit der HG.

Von den Versicherungs-, Wartungs- und den Hangar-Gebühren abgesehen (die man sich ja auch teilt), ist der rechnerische Tagessatz in Bezug auf den Wertverlust sehr gering (etwa 18 Euro bei linearer Abschreibung über 40 Jahre). Etwas übertrieben könnte man sagen, man kann ihn fast umsonst fliegen wenn der nötige Kapitaleinsatz verfügbar ist. Wahrscheinlich gibt es daher kaum eine Investition, die derart hohe „Zinsen“ abwirft in Form einmaliger und erlebnisreicher Flugtage. Die Unterhaltskosten schätze ich auf 60 Euro monatlich pro 1/8-Anteil, inklusive Vollkasko mit 4.000 Euro Eigenbeteiligung, Hangarierung und Wartung. Wer das mit der Ersparnis gegenrechnet durch wegfallende F-Schlepp-Gebühren, der wird feststellen dass ein Plus herauskommt. Auf F-Schlepp warten bei 30 Grad im Schatten würde sich auch erledigen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich der Antares 20 im reinen Segelflug so anfühlt, als hätte er einen Motor. Kein Wunder bei einer Gleitzahl nahe 60, und der Antares 21 wird das noch toppen. Mit einer erheblichen Steigerung der gesamten Eigenstart-Steighöhe ist außerdem zu rechnen bei Fertigstellung, aufgrund der schnellen Entwicklung im Akku-Markt. Ich schätze es wird eine Steighöhe größer 5.000 Meter möglich sein. Der Antares ist nicht der günstigste Segelflieger, der momentan erhältlich ist. Allerdings machen seine Fähigkeiten, sein extrem zuverlässiger Eigenstart-Motor und damit sein Einsatzgebiet und seine Sicherheit das wieder wett. Der einzige Nachteil ist, dass der Aufbau aufwändig ist wegen der schweren Flächen (obwohl das nicht alle so sehen). Dies lässt sich durch eine dauerhafte Hangarierung beseitigen. Täglich aufbauen möchte man ihn nicht, auch nicht abbauen wenn man abends platt ist nach 8 Stunden Flug.

Eine so große Haltergemeinschaft ist mit einem kleinen Verein vergleichbar. Aus Süddeutschland ist etwa eine 12er-HG für einen Arcus bekannt, der dadurch ebenfalls intensiv genutzt wird. Ein Mitglied hat auch 10 Jahre Erfahrung mit einer 9er Janus-HG in Südfrankreich. Er sagte dass durchschnittlich 2 Mitglieder ihre Zeit nicht voll ausschöpfen und dies die gemeinsame Nutzung noch weiter entspannt. Falls Du Interesse hast sende mir am besten Deine Telefonnummer für ein erstes unverbindliches Gespräch. Das ist erfahrungsgemäß effizienter als E-Mails. 🙂

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