1312-km-Flug von Max Schäfer und Simon Schröder

Am 2. Juli 2026 gelang Maximilian Schäfer und Simon Schröder ein Flug über 1’312 Kilometer. Ursprünglich war ein FAI-Dreieck von 1’000 Kilometern geplant. Der Flug startete um 09:15 Uhr und dauerte über elf Stunden. Beide Piloten flogen im Teamflug in Segelflugzeugen des Typs Ventus 3M.

Streckenverlauf und Wetterbedingungen

Der Start erfolgte am Morgen nach Regentagen auf der Schwäbischen Alb. Die Wolkenbildung setzte schon früh ein. Der erste Streckenabschnitt führte über das Klippeneck bis zur ersten Wende am Schluchsee und weiter zum Schwarzwald-Ausgang Richtung Kraichgau. Dieser Teil des Fluges verlief ohne meteorologische Schwierigkeiten.

Im weiteren Verlauf mussten die Piloten unterhalb des Stuttgarter Luftraums navigieren, während der Kraichgau noch weitgehend wolkenlos war. Nach Erreichen des Odenwalds gegen 12:30 Uhr war fast die Hälfte der geplanten 1’000-km-Strecke absolviert.

Auf dem südöstlichen Schenkel in Richtung Bayerischer Wald gestaltete sich der Flug anspruchsvoller. Die Piloten flogen quer zum Wind, was das Zentrieren der Aufwinde erschwerte und zu zwei Abstiegen auf unter 500 Meter über Grund (AGL) führte.

Konvergenzlinie im Donautal

Nach der Wende im Bayerischen Wald flogen die Piloten gegen den Wind. Im Donautal trafen sie auf eine ausgeprägte Konvergenzlinie, die sich bis an den Zürcher Luftraum erstreckte. Diese meteorologische Besonderheit ermöglichte ein schnelles Vorankommen und trug maßgeblich zur Verlängerung der Flugstrecke auf über 1’300 Kilometer bei.

Die Flugdaten von weGlide finden Sie beim Clicken auf das folgende Bild:


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